EUR/USD: der triste Alltag des Euro
Till Kleinlein in CFX Trader Kolumne zum Thema Devisen & Devisenhandel
vom 18. Februar 2010, 17:30 Uhr
Ein paar Pips fehlten zu einem frühmorgendlichen Long-Einstieg. Am Tief vom 12. Februar hatte ich mich auf die Lauer gelegt, doch wollten es die Euro-Bullen wohl gar nicht so weit kommen lassen und drehten schon vor dem Erreichen der Unterstützungszone den Spieß herum. Als ich schon damit rechnete, dass ich heute ohne Trade in diesem Währungspaar bleiben sollte, wurde doch noch eine meiner Trigger-Marken von heute morgen aktiviert. Die 1,36er-Marke wurde im Nachgang der Veröffentlichung schwacher Daten vom US-Arbeitsmarkt wieder zurückerobert. Ich ging zu 1,3605 long. Eine gute Stunde hielt dieser Aufwärtsimpuls an und schickte in dieser Zeit den Euro rund einen Cent nach oben. Dann war aber wieder Alltag angesagt, und der sieht bei der europäischen Gemeinschaftswährung derzeit eben sehr trist aus. Da ich gegen den Trend handelte, nahm ich auch recht bald meine Gewinne mit (bei 1,3631), als sich abzeichnet, dass es mit dem Euro nun wieder abwärts gehen würde.
