EuroStoxx Analyse
Henrik Voigt in DAX Daily
vom 18. Januar 2011, 08:30 Uhr
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gestern hatten wir uns den Euro angesehen, der vor einer Rally stehen dürfte. Heute möchte ich einen Blick auf den EuroStoxx 50-Index werfen, den ich in Abständen an dieser Stelle analysiere. Der Index bewegt sich weiterhin innerhalb einer intakten (bärischen) Keilformation. Inzwischen hat er gemäß meiner letzten Prognose vom 10. Dezember 2010 die Oberkante dieser Formation fast wieder erreicht. Nur noch 30 Punkte oder ein Prozent fehlen noch. Wie geht es dann weiter mit dem Index?
EuroStoxx 50 im Tageschart
Seit den Sommertiefs 2010, dem Ausgangspunkt der immer noch laufenden Rally, kam es ausgehend von der Keil-Oberkante stets zu mehr oder weniger heftigen Korrekturen. Wobei das Ausmaß dieser Korrekturen – typisch für einen Keil – tendenziell abnahm. Ich sehe bisher keinen Grund, nicht von einer erneuten Korrektur bei dem Index im Laufe der nächsten Wochen auszugehen, auch wenn es vorher noch zu einer mehrtägigen oder mehrwöchigen Seitwärtsphase kommen kann (in der andere, stärkere Indizes wie z.B. der DAX vermutlich weiter steigen werden).
Spannender ist allerdings der Umstand, dass sich der Index in den nächsten Wochen entscheiden muss, in welche Richtung er den Keil verlassen möchte. Üblicherweise zeigt die wahrscheinlichste künftige Kursrichtung bei einem solchen bärischen Keil nach unten. Seit fast zwei Jahren sehen wir jedoch das Phänomen, das solche Ausbrüche nur kurz angetäuscht werden oder gleich in der „falschen“ Richtung (also aufwärts) stattfinden. Dies hätte dann eine starke Rally zur Folge, da viele Marktteilnehmer Leerverkaufspositionen eindecken müssten.
Achten Sie in den nächsten Wochen einmal auf die runde Marke von 3000 Punkten beim EuroStoxx50 Index. Sollte sie erreicht werden, dann steht der Ausbruch zur Oberseite und eine Rally bei dem Index ist so gut wie „sicher“ (vermutlich angetrieben von Bankaktien).
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von schilcher josef (18.01. 2011 10:14 Uhr):
sie sind mit ihrem Kommentar vom 10.12.10 völlig richtig gelegen und haben auch heute 18.01.11 eine umfangreiche,sehr plausible Analyse des EUStoxx gegeben. Als CFD Profits Abo-Nutzer seit 01.12.10 vermisse ich solche Analysen bei Ihren Kollegen vom Investorverlag, die trotz ständig steigenden EUStoxxwerten immer noch auf bärisch setzen, diese Position sogar noch verstärkt haben bei Überschreiten der 2900er Marke. Da die Möglichkeit eines baldigen Anstieges auf über die Marke 3000 besteht, finde ich diese Vorgangsweise sehr spekulativ und für die Teilnehmer an CFDProfits, denen "Geldverdienen in der Hängematte versprochen wird" für sehr bedenklich. Bis jetzt wurde nur Geld verloren!
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