Europas "Hebelkraft" aus der Sicht eines US-Amerikaners
Brian Hunt in Investors Daily
vom 31. Oktober 2011, 18:00 Uhr
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Es ist schon erstaunlich, wie 1 Billion Dollar die Aktienbörse nach oben "pushen" kann.
Im August sorgten Ängste vor einem europäischen Kreditzusammenbruch dafür, die europäischen Aktienbörsen nach unten zu drücken. Spanische Aktien fielen um 25 %. Französische Aktien fielen um 30 %. Und deutsche Aktien fielen um 32 %. Die Kursverläufe lassen sich wohl am besten mit dem Bild einer "Guillotine" umschreiben.
Der 1-Billion-Dollar-Plan
Aber wie alle guten Politiker es tun, so haben auch Europas Regierungschefs einen Plan ausgeheckt (im negativsten Sinne), um die Schulden zu "übertünchen" und in den nächsten Wahlzyklus zu schieben. Die neueste Version von Europas "Rettungsfonds" erreicht wie wir aus Europa hören - gehebelt - eine Summe von etwa einer Billion $.
Ihre Chaos-Versicherung
Unsere Prognose ist, dass dieser "Rettungsplan" schlimm enden wird. Also überprüfen Sie bitte noch einmal Ihre Gold- und Silber-Bestände als Chaos-Versicherung. Aber als Trader müssen wir natürlich auch zur Kenntnis nehmen, dass der Markt kurzfristig diese Billion-Dollar-Zeitverschiebung schätzen wird. Deutschlands wichtigster Index, der DAX, erreichte gerade sein höchstes Niveau in den letzten zwei Monaten. Der Pfad des geringen Widerstands ist in diesem Falle nach "oben"...

Aber in Anbetracht der langfristigen Risiken, stellen Sie sicher, dass Sie diesen Trend "mieten", nicht "besitzen" sollten.
Brian Hunt
Anmerkung von Tom Firley: "Mieten" bedeutet in diesem Zusamenhang sicherlich auch, dass Sie - bei Kauf-Interesse - Ihre Stopps entsprechend setzen sollten... "Besitzen" würde eine langfristige Investition umschreiben.