Europäische Banken geben stark nach. Überrascht Sie das?
Robert Schröder in Wave Daily
vom 26. Januar 2010, 13:00 Uhr
ENL5462
Seit meiner letzten Analyse des europäischen Bankindex vom 13. Januar "Europäische Banken sind noch nicht aus dem Schneider" haben Bankaktien bis heute durchschnittlich 10 % verloren.
Zitat aus dieser Analyse:
"Grundsätzlich befinden sie sich schon in einem Abwärtstrend. Auch wenn die letzten Wochen nicht danach aussehen mögen.
Nach dem Abprall an der Widerstandslinie deutet sich nun wieder ein Rücklauf zur zenralen Unterstützung an.
Diese verläuft nach wie vor bei etwa 215 Punkten. Ihre Bedeutung ist Ihnen schon aus den zurückliegenden Updates bekannt.
Ein Bruch eröffnet nicht unerhebliches Abwärtspotenzial auf 185 bzw. ggf. sogar ca. 160 Punkte."

Die genannte zentrale Unterstützung ("Danger!") wurde in der letzten Woche deutlich nach unten durchbrochen.
Als Folge davon sehen wir jetzt Kursnotierungen, die es zuletzt im August 2009 gab.
Wie es jetzt weiter geht, steht im Grunde schon in dem Zitat vom 13. Januar.
Es geht weiter abwärts. Die 185er Marke - auf dem Niveau der Juni 2009 Hochs - gilt es weiterhin zu erreichen.
Für die Banken würde das also eine weiteres Abwärtspotenzial von etwa 9 % bedeuten.
Allerdings könnte ich mir vorstellen, dass es ab jetzt eine leichte Gegenbewegung Richtung
Unterstützung (sie wird jetzt zum Widerstand) geben könnte.
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Alexander (26.01. 2010 19:37 Uhr):
wieder eine interessante Intermarket-Differenz zwischen DAX und Banken-Index, letzterer drehte am Top 2007 ebenfalls einige Wochen eher nach unten und kann wohl wieder als Vorläufer der DAX-Entwicklung hilfreich sein
Antworten - Kommentar von Vellguth (26.01. 2010 20:10 Uhr):
Sehr geehrter Herr Schröder, auch der europäische Bankenindex wurde von Ihnen im "weekly" nicht gehandelt. Das mag zweierlei Gründe haben: Entweder gibt es kein entsprechendes Zertifikat auf den Index oder aber Sie sind vielleicht auch angesichts der Performance Ihres Depots "triggerscheu" geworden, wie die Unfähigkeit einen Trade einzugehen, auch wenn das setup stimmt auch genannt wird. Ich bezahle ca. 1000 € im Jahr konkrete Empfehlungen zu erhalten und nicht selber analysieren zu müssen. Und wenn ich etwas lernen möchte kaufe ich mir ein Buch. Was sollen also diese ständigen selbstbeweihräucherungen Ihrer Prognosefähigkeiten, wenn Sie nicht in der Lage sind diese in gewinnbringende Trades umzusetzen!? Mit freundlichen Grüßen Ingo vellguth
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