Jochen Steffens in Investors Daily
vom
Die Vierländerbörse (Paris, Amsterdam, Brüssel und Lissabon) Euronext (ISIN NL0000241511) muss im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres Gewinnrückgang um 74,5 % auf 32,3 Mio. Euro verbuchen. Damit wurden allerdings noch die Analystenerwartungen von 26,91 Mio. Euro übertroffen. Euronext gab an, dass dieser Gewinnrückgang auf den Verkauf der 20-prozentigen Beteiligung an Clearnet zurückzuführen sei, der in das Ergebnis 2002 eingeflossen war. So konnte das Unternehmen vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen einen Gewinn von 73,6 Mio. Euro erzielen und liegt damit immerhin 8 % über dem Vorjahreswert. Zudem lag das Ergebnis auch noch über den Erwartungen der Analysten, die durchschnittlich nur 26,91 Mio. Euro Reingewinn prognostiziert hatten.
Beim Ausblick erwartet Euronext, sofern der Umsatz und die Kosten stabil bleiben, eine Verbesserung des Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit). Die Aktie konnte um über 3,7 % zulegen, gab diesen Gewinn jedoch im weiteren Verlauf wieder ab. Ein Kauf drängt sich nicht auf.