Euro/Yen Analyse
Rüdiger Maass in Wave Daily zum Thema Devisen & Devisenhandel
vom 1. Juli 2008, 13:00 Uhr
ENL5454
Lieber Wave Daily Leser,
am 15.10.2007 erstellte ich die Analyse für den langfristigen Euro / Yen. Häufig war festzustellen, dass die Trendwenden häufig nach einem Rücklauf von 61,8 Prozent oder in der Nähe von diesem Fibonacciverhältnis eingetreten sind.
Das Chartbild vom Euro / Yen hat gezeigt, dass allein die Kenntnis von dem grundlegenden Fibonacciverhältnis einem besonderen Wert darstellt. In Kombination mit den Grundkenntnissen vom Elliott Wave Prinzip, entsteht ein Analyseverfahren mit dem Trendwende- und Zielbereiche realistisch erarbeitet werden können.
Die Analyse aus dem Jahr 2007 ist weiterhin aktuell. Zum Vergleich stelle ich Ihnen die Grafik vom 15.10.2007 noch einmal zur Verfügung.
Bitte beachten Sie, dass der Rücklauf der Welle B in grün 60,6 Prozent von der Länge der Welle A in grün beträgt. Der goldene Schnitt oder das 0,618 Verhältnis wurde fast perfekt eingehalten. Dieses Phänomen wiederholt sich in der Welle B in grün. Die untergeordnete Welle b in schwarz endet bei einem Rücklauf von 63 Prozent. Die Grundlage für die Berechnung bildet die Länge der Welle a in schwarz.
Fazit: Der steigende Trend beim Euro / Yen seit 2000 und deren Zwischenkorrekturen entwickeln sich im Rahmen der Elliott Wave Lehre. Die Fibonacciverhältnisse kennzeichnen das Ende der Trendwellen und begrenzen die Korrekturwellen.
Die steigenden Kurse seit dem Jahr 2000 befinden sich bereits in einer fünften Welle, deren Unterwellen sind noch nicht vollständig ausgebildet. Daraus lässt sich ableiten, dass die langfristige Aufwärtsbewegung beim Euro Yen noch fortgesetzt werden sollte.
Prognose: Ich erwarte weiter steigende Kurse bis in den Bereich 185 Euro/Yen.
Risiko. Die Zählweise ist ungültig, wenn die Marke bei 145,29 unterschritten wird.
Am 02.07.2008 werden die untergeordneten Wellen untersucht.