Euro / Schw. Franken dreiteilige Prognose war voller Erfolg
Rüdiger Maass in Wave Daily
vom 25. Juni 2008, 13:00 Uhr
ENL5454
Lieber Wave Daily Leser,
in der letzten Woche habe ich Ihnen die Analyse vom Euro /Schweizer Franken vorgestellt. Die Prognose bestand aus drei Teilen.
- Es musste das Ende von einem steigenden Trend ermittelt werden.
- Es musste eine fallende Korrekturwelle berechnet werden.
- Das Ende einer weiteren steigenden Trendwelle musste prognostiziert werden.
Ergebnis: Sämtliche Kursbewegungen wurden richtig prognostiziert und die drei Trendwendebereiche wurden im Voraus bis auf wenige Punkte richtig berechnet.
Ich kann Ihnen nur sagen: I love it".
Analyse vom 19.06.08
Der Chart zeigt den Euro / Schweizer Franken vom 04.06. bis 19.06.2008. Grundsätzlich ist davon abzuraten in Märkten zu traden, die sich in Korrekturmustern befinden. Die Gewinne, die man in Trendmärkten erzielt hat, gehen in den Korrekturmärkten oft völlig verloren.
- Die Welle b im Kreis hat einen größeren Rücklauf als 61,8 Prozent. Die gesamte Welle sollte deshalb als abc Welle bewertet werden.
- Die steigende Welle nach dem 12.06. beinhaltet ein steigendes diagonales Dreieck. Auch in diesem Fall wurde eine interne Make or Brake Linie gebrochen, deshalb ist auch in diesem Fall eine Bewertung als abc Welle wahrscheinlich.
- Grundsätzlich ist ein steigendes diagonales Dreieck baissetendenziös. Der Mindestrücklauf bis zum Ausgangspunkt von Dreieck ist den Regeln gemäß eingetroffen.
- Nach dem Dreieck hat sich eine fallende abc Welle gebildet. Die steigende Welle am 19.06. beinhaltet fünf Wellen. Nach den EW Regeln steht eine Fünfer Welle nicht allein. Nach einem Rücklauf von ca. 61,8 Prozent sollte eine zweite steigende Fünfer-Welle folgen.
- Ziele: Das Ziel der Welle v liegt im Bereich 1,6206. Anschließend sollten fallende Kurse bis in den Bereich 1,6125 entstehen. Unter der Voraussetzung, dass das Tief bei 1,6074 hält, folgen weiter steigende Kurse bis 1,6244.
Volltreffer - die drei Prognosen wurden bis auf wenige Punkte erreicht.
1. Es sollten steigende Kurse bis 1,6206 entstehen. Das Hoch wurde bei 1,6217 gehandelt.
2. Es sollten fallende Kurse bis 1,6125 entstehen. Das Tief wurde bei 1,6128 gehandelt.
3. Es sollten steigende Kurse bis 1,6244 entstehen. Das bisheige Hoch wurde bei 1,6142 gehandelt.
Sicherlich interessiert Sie, wie es möglich war, diese genauen Prognosen zu erstellen. Sei werden erstaunt sein, wie einfach die Lösung ist.
1. Für die Berechnung vom Ende der Welle v bei 1,6217 habe ich eine von mir entwickelte Formel benutzt, die das Ende von einem Trend häufig verhältnismäßig genau bestimmen kann. Diese Formel möchte ich nicht verraten.
2. Die weiteren Geheimnisse" verrate ich Ihnen gern. Die fallenden Kurse bis 1,6128 entsprechen dem Fibonacciverhältnis von 61,8 Prozent. Der Kursanstieg von 1,6074 bis 1,6217 wurde mit 0,618 multipiliert und vom Hoch der Welle v bei 1,6217 abgezogen.
3. Der anschießende Kursanstieg von 1,6128 bis 1,6242 wurde mit einer einfachen Berechnung prognostiziert. Der Kursanstieg von 1,6074 bis 1,6217 beträgt 143 Punkte. Diese Punktzahl wurde dem Tief bei 1,6125 hinzugezählt. Drite oder C Wellen dehnen sich in der Regel um 100 Prozent oder auch 161,8 Prozent aus. In disem Fall wurde der Kursanstieg mit dem Faktor 1 multpliziert.
Zusammenfassung: Die Herausforderung besteht darin, das Hoch der Welle v richtig zu berechnen. Der Rücklauf von 61,8 Prozent und der anschließende Kursanstieg von 100 Prozent entsprechen den einfachen Grundregeln der Elliott Wave Lehre.