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Henrik Voigt in DAX Daily
vom
nach einem Bericht der "WirtschaftsWoche" geht der bekannte Vermögensberater Felix Zulauf davon aus, dass Griechenland, Portugal, Irland und Spanien innerhalb von einem Jahr die Eurozone verlassen werden und dass diese damit die Gemeinschaftswährung in eine schwere Krise stürzen. "Spanien steckt in einer ähnlichen Misere wie Griechenland, nur ist die Dimension viel größer. Ich erwarte, dass Spanien 2013 aus der Eurozone austreten wird", wird Zulauf zitiert.
Euro im Wochenchart (kleiner Scherz)
Den Deutschen Mittelstands Nachrichten" zufolge ist der Austritt Griechenlands aus der Währungsunion sogar bereits beschlossen, egal der die Wahlen Mitte Juni gewinnt. Denn das Land sei, selbst wenn es wöllte, gar nicht mehr in der Lage, die getroffenen Einsparungsvereinbarungen einzuhalten. Sicher nicht ganz zufällig wurden bei EZB, Bundesregierung etc. entsprechende Krisenstäbe eingesetzt und Meldungen lanciert, dass ein solcher Austritt beherrschbar wäre. Ob das tatsächlich so ist - auch im Hinblick auf die enorm hohen Schulden Griechenlands gegenüber der EZB und der Bundesbank - das können wohl nicht einmal Experten zutreffend beurteilen, weil es einen solchen Fall bisher nie gegeben hat. Der Obige Euro-Chart" spricht Bände...
Wichtig scheint mir allerdings auch der folgende Zusammenhang: Zuerst hieß es in Bezug auf Griechenland: es gebe keine Krise, die Lage sei unter Kontrolle. Dann konnte der offizielle Staatsbankrott nur mit dem Schuldenschnitt" abgewendet werden, der in Wahrheit lediglich die Schulden von den Privatbanken in die Hände der EZB legte und die Schuldenlast des Landes insgesamt noch weiter vergrößerte. Damals hieß es noch, ein Austritt eines EU-Landes sei keine Option. Das hat sich jetzt offenbar geändert. Merken Sie etwas? Entweder leidet unsere Polit-Elite an bedauerlichen Fehleinschätzungen oder sie lügen bewusst. Und natürlich wird zum jetzigen Zeitpunkt ein Auseinanderbrechen der Eurozone oder gar eine Währungsreform ebenso kategorisch ausgeschlossen. Beide Ereignisse sind allerdings kaum noch abwendbar. Die Frage stellt sich lediglich noch nach dem Zeitpunkt.
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- Kommentar von Hedda Phonphai
Ich finde es unglaublich dass diese Länder EU. In fall Griechenland hat EU dafür gestimmt, dass Olzmpiade und Fussball EM dort stattfinden soll, die müssen doch gewusst haben wie es dort stand. Die haben Tanks um Billionen Verkauft, und Kampfflugzeuge, und sagen dann Griechhenland ist schuld und Faul. Probier mal von mai bis september ywischen 11 und 17 uhr zu arbeiten, es ist die Hölle. Und dass EU die Bilanzen angenommen haben, wo man doch sehen muss dass Goldmann Sachs ihre Stempel draufgedrückt haben.EU hat viel zu viel Länder aufgenommen die die wirtschaftliche Grundlagen erfüllt haben, und gibt die länder die Schuld. Brüssel ist unnötig. Kündige das ganze apparat. Und so manche in Eu Regierungene sind gar unnötig, verdient aber unerhörtes geld. Weg damit. Beim sparen muss man bei sich selbst anfangen, dann kann man andere Auflagen Geben. Warum hat sich EU nicht besser gegen die Schmuddelkamagne von USA gewehrt. Die sollen sich endlich um ihr eigenes land kümmern und nicht ihre neugierige Nasen in belange andere Länder reinmischen. Die reissen uns mit in ihren gigantische Schuldenberg, und keiner hat was, made in USA
Antworten- Kommentar von Albert Karl
Das mit den Fehleinschätzungen unserer Politiker ist teilweise richtig, wie Sie schreiben. Seit Jahren versuchen doch die Notenbanken der Industrienationen, angeführt durch das amerikanische Federal Reserve System, das Wirtschaftswachstum durch eine maßlose Politik des "leichten" Geldes zu beschleunigen. Aber die Politik der extrem niedrigen Zinsen und der Geldschwemme hat nicht den Effekt, den sich die Notenbanker wünschen. Es bleibt festzustellen, dass der private Konsum bestenfalls mittelmäßig läuft und Unternehmen investerieren zurückhaltend in neue Maschinen. Stattdessen fließt das viele Geld in immer spekulativere Investments wie Technologie-Aktien, Hedge-Fonds oder in ganze Staaten und führt dort nach wie vor zu spekulative Blasen. Nach allem, was wir Wissen, wenn wir eins und eins zusammenzählen, ist eine Weltwirtschaftskrise bis 2015 sehr wahrscheinlich. Die Globalisierung selbst hat eine große Blase erzeugt, die über kurz oder lang entweder schnell platzen oder langsam in sich zusammensinken muss. Vielen Menschen beschleicht bei der Wirtschaftsentwicklung der letzten Jahre insbesondere der Südländer in Europa, ein ungutes Gefühl. Zu Recht: Der Aufschwung in den letzten Jahren war zu großen Teilen eine Scheinblüte, getragen durch eine Aufblähung der Geldmenge, und zwar auf Kosten immer ungesunderer Wirtschaftsstrukturen. Eigentlich hätte ja das wahnsinnig viel, umlaufende Geld zu einer Inflation führen müssen. Stattdessen sind die Schulden des gesamten Wirtschaftssystems explodiert. Das globale Finanzsystem ist mittlerweile ein komplexes Kartenhaus von Krediten auf vielen Ebenen, die auch rein mathematisch beim besten Willen nicht mehr zurückgezahlt werden können. Irgendwann wird also die Masse der Schulden unter ihrem eigenen Gewicht zusammenbrechen.
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