EUR/JPY - Warum Sie das Währungspaar derzeit meiden sollten
Sven Weisenhaus in Wave Daily zum Thema Devisen & Devisenhandel
vom 11. Juli 2011, 13:00 Uhr
ENL5454
Die JPY-Währungspaare EUR/JPY und USD/JPY habe ich zuletzt am 13. Juni analysiert. Seitdem hat sich in beiden Werten nicht wirklich viel bewegt.
Ich möchte heute zum einen noch einmal eine Positionsbestimmung anhand von extrem langfristigen Charts vornehmen und zum anderen nachsehen, was sich im kurzfristigen Chartbild seit der letzten Analyse getan hat.
(Quelle: CFX-Broker) EUR/JPY, Candlestick-Chart, Wochenkerzen, von 1991 bis heute
112,5 EUR/JPY als langfristig relevantes Niveau
Das Niveau von ca. 112,5 EUR/JPY scheint im 20-Jahres-Chart (von 1991 bis heute) eine gute Unterstützung darzustellen. Nach einem kurzen Ausflug darunter von Mai 2010 bis März 2011 befinden wir uns nun wieder seit einigen Wochen darüber.

(Quelle: CFX-Broker) EUR/JPY, Candlestick-Chart, Tageskerzen
Yen kann entgegen der Erwartung sein hohes Niveau halten
Trotz des Abwärtstrendbruchs (rote Linie) und der Rückkehr über 112,5 EUR/JPY konnte der Kurs nicht weiter zulegen. Der Yen hielt sich gegenüber dem Euro auf hohem Niveau, trotz der wirtschaftlichen Probleme, die sich durch die Katastrophen rund um das Beben und Fukushima ergaben.
Auch im kurzfristigen Bild keine Entscheidungsfreudigkeit
In der vergangenen Analyse vom 13. Juni hatte ich im kurzfristigeren Chart auf der einen Seite einen Abwärtstrend (blaue Linie) und auf der anderen Seite einen Aufwärtstrendkanal (schwarze Linien) identifiziert. Eine Entscheidung für eine Kurs-Richtung sollte es sehr wahrscheinlich dann geben, wenn einer dieser beiden Trends gebrochen wird.

(Quelle: CFX-Broker) EUR/JPY, Candlestick-Chart, Tageskerzen
Nun, der erste Trend, der gebrochen wurde, war der Aufwärtstrendkanal. Der Trendbruch wurde sogar noch einmal durch einen Rücklauf bestätigt, aber es folgten keine weiteren Kursverluste. Im Gegenteil - es wurde der Abwärtstrend (blau) gebrochen und auch hier wurde nun durch einen Rücklauf an den Trend der Ausbruch bestätigt.
Letztlich sind beide Trends damit nun hinfällig und in Summe war die Bewegung der letzten Wochen eher ein pendeln um die hellgrüne waagerechte Linie - bedeutungslos.
Nutzen Sie andere Basiswerte für Tradingaktivitäten
Derzeit lohnen sich keine Trades in diesem Währungspaar. Es gibt andere Basiswerte, in denen die Situation einfacher ist. Vielleicht gehört USD/JPY dazu? Dieser Frage werde ich am Mittwoch nachgehen.
Ich wünsche Ihnen einen guten Start in die neue Woche
Sven Weisenhaus
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Sven Weisenhaus (11.07. 2011 13:37 Uhr):
Leider wurden in heutigen Beitrag die falschen Charts angezeigt. Der erste Chart ist eigentlich der zweite. Der Langfristchart, der an erster Stelle kommen sollte fehlt. Lediglich der dritte Chart ist korrekt abgebildet. - - - Ich werde am Mittwoch darauf hinweisen und den Langfristchart nachreichen.
Antworten - Kommentar von peter (11.07. 2011 20:19 Uhr):
hi sven nach meinem eliottwave count sollten wir uns in einer 3den welle nach unten befinden welche uns bis 108.00 bringen sollte...natuerlich koennte ich verkehrt sein ..gruesse peter.
Antworten- Antwort von Sven Weisenhaus (12.07. 2011 11:14 Uhr):
Hallo Peter! - - - Ich vermute mal, dass in Ihrem Fall die Welle 1 beim Beginn des blauen Abwärtstrends ihren Ursprung nahm und bei ca. 113 endete. Die dann folgende Seitwärtsbewegung, während der ich auch den Aufwärtstrend (schwarz) vermutet habe, wäre dann wohl die Welle 2. Und nun könnte die von Ihnen genannte Welle 3 nach unten laufen. - - - Ein durchaus denkbares Szenario. - - - Leider wird der Markt derzeit wieder extrem durch äußere Einflüsse in Form der Italien-Problematik durcheinander gewirbelt. - - - Hier ist derzeit Vorsicht angebracht. Der Euro steht ganz klar unter diesem Druck. - - - Mit freundlichen Grüßen - - - Sven Weisenhaus
- Antwort von Sven Weisenhaus (12.07. 2011 11:14 Uhr):
