EUR/JPY mit massiver Volatilität
Daniela Knauer in Devisen-Monitor zum Thema Devisen & Devisenhandel
vom 13. August 2007 08:30 Uhr
ENL5462
EUR/JPY war nichts für schwache Nerven in der vergangenen Woche. Doch im Endeffekt hat sich eigentlich nicht viel getan, außer dass sich vermutlich einige Akteure die Finger verbrannt haben. Es hat sich nun ein kurzfristiger Abwärtstrend ausgebildet, der den steilen Fall der Vorwoche abgelöst hat. Noch halten jedoch die Unterstützungen des Frühjahrs einen weiteren Kursverfall auf. Ich erwarte in der kommenden Woche weiter eine heftige, aber abnehmende Schwankung auf diesem Niveau. Sollten allerdings neue Schieflagen ans Tageslicht kommen, die größere Adressen zu Schließungen ihrer Carry-Trades zwingen, können wir jederzeit einen erneuten Schub nach unten sehen. Insofern rate ich aktuell zur Vorsicht bei Transaktionen mit dem Yen, er ist im Moment zu unberechenbar, weil man nicht vorhersehen kann, welche Glattstellungen noch drohen.
Nervöse Zuckungen in EUR/CHF
Im EUR/CHF sahen wir in der vergangenen Woche ein ähnliches Bild wie im EUR/JPY, insofern kann ich mich kurz fassen. Auch hier brachte die extreme Nervosität am Freitag einen kurzen Ausbruch nach unten, der aber zum Handelsschluss wieder ausgeglichen werden konnte.
Mein Ziel bei 1,6250 wurde dabei noch nicht erreicht, ist aber für die kommenden Wochen durchaus realistisch, wenn es erneute Hiobsbotschaften gibt. Auch hier werden wir weiter heftige Schwankungen sehen, die nach oben einen Deckel bei 1,6540 haben dürften.
Soviel für heute, ich wünsche Ihnen einen angenehmen Start in eine erfolgreiche Woche, bis morgen
Daniela Knauer
ähnliche Beiträge:
- Wissenswertes zu Volatilität VII
- Wissenswertes zu Volatilität XI
- Wissenswertes zu Volatilität VIII
- Die Volatilität an den Märkten bleibt weiter gering
- Wissenswertes zu Volatilität V
- Trading Know How: Discount-Zertifikate und Volatilität
- Die Volatilität ist zurück
- Erklären des S&P Chart
- Wissenswertes zu Volatilität VI


Artikel weiterempfehlen