Es fehlt die zündende Idee
Till Kleinlein in CFX Trader Kolumne
vom 6. Juli 2009, 08:30 Uhr
EUR/USD
Die Anziehungskraft der 1,40er-Marke hält weiter an. Seit Freitag bewegt sich der Euro gegen den Dollar nahe an der glatten Kursmarke Auf und Ab. Ehrlich gesagt fehlt mir beim morgendlichen Blick auf den Chart eine zündende Idee. Ich konzentriere mich daher heute auf Standardeinstiege.
Sobald der Euro unter sein Tagestief aus dem asiatisch geprägten Handel fällt, gehe ich short. Die nächste Unterstützungszone bei 1,39 ist dann aber nicht weit und grenzt dabei das Kursziel des Trades stark ein. Entsprechend muss die Stopp-Order eng gewählt sein, damit sich noch ein vernünftiges Chance-/Risikoverhältnis (CRV) ergibt. Da die 38er-Durchschnittslinie (blaue Linie) etwa 25 Pips vom möglichen Einstieg entfernt ist, ergibt sich etwa ein CRV von 2. Dies ist im Kurzfrist-Trading ausreichend. Bei 1,39 bieten sich dann beide Trade-Möglichkeiten an: Also (weiter) short, wenn keinerlei Unterstützungstendenzen zu erkennen sind, und long bei einer zu erkennenden Kehrtwende. Es kann also durchaus sein, dass der mögliche Trade doch mehr Potenzial aufweist, wie ursprünglich angenommen.
Auf der Oberseite prallen derzeit das Hoch vom Freitag und die 200er-Durchschnittslinie (lila Linie) in etwa aufeinander. Können beide Widerstände überwunden werden, gehe ich eine Long-Position ein.
EUR/USD - 30-Minuten-Chart
EUR/USD: Seit dem Absturz vom Donnerstag kam es noch zu keiner nennenswerten Gegegenbewegung.