Ericsson reagiert auf schlechte Zahlen mit weiterem Stellenabbau
Jochen Steffens in Investors Daily
vom 29. April 2003 18:00 Uhr
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Der schwedische Telekomausrüster Ericsson konnte im ersten Quartal 2003 seinen Verlust vor Steuern von 5,2 Mrd. Kronen im Vorjahr auf nun 3,5 Mrd. Kronen reduzieren. Analysten hatten im Schnitt mit einem Verlust vor Steuern von 3,3 Mrd. Kronen gerechnet. Der Umsatz ging deutlich von 37 Mrd. Kronen auf nun 25,9 Mrd. Kronen zurück und selbst der Auftragseingang verliert drastisch von zuvor 41,9 Mrd. Kronen auf 27,1 Mrd. Kronen.
Eigentlich sehr schlechte Zahlen, die auch noch die Analystenerwartungen verfehlten. Ericsson-Chef Carl-Henric Svanberg reagierte darauf und kündigte zusätzliche Maßnahmen an. So soll der Stellenabbau forciert werden. Bis Ende 2004 will der Konzern die Beschäftigtenzahl von 61.000 auf 47.000 reduzieren. Obwohl die Restrukturierungsmaßnahmen rund 13 Mrd. Kronen kosten soll, zeigt sich Svanberg zuversichtlich, den Konzern bis zum Ende des Jahres wieder in die Profitabilität zu führen.
Die Restrukturierungsmaßnahmen, besonders der Stellenabbau, wurden von den Analysten begrüßt. "Buy the bad News" müssen sich die Anleger wohl gedacht hatten, denn Erricson konnte an den verschiedenen internationalen Börsen im deutlich prozentual zweistelligen Bereich zulegen.