Endlich!
Michael Vaupel in Traders Daily
vom 25. September 2008, 12:00 Uhr
ENL5454
*** Endlich!
Deutschland beendet seine Entwicklungshilfe für China (bis auf „beratende Entwicklungszusammenarbeit").
Es wird aber auch Zeit!
Noch 2007 überwies Deutschland 67,5 Mio. Euro an Entwicklungshilfe nach China.
Die chinesische Führung dürfte über soviel Dummheit gelacht haben - denn schließlich hat China den größten Staatsschatz der Welt. Aktuell belaufen sich die chinesischen Devisenreserven auf mehr als 1,4 BILLIONEN Dollar.
Also 1.400 Milliarden Dollar.
Das sind 1,4 Millionen mal eine Million Dollar.
Oder, in Zahlen: 1.400.000.000.000 Dollar.
Deutschland hingegen hat bekanntlich keinen Staatsschatz, sondern das Gegenteil - einen Schuldenberg. Die „öffentliche Hand" ist in Deutschland mit über einer Billion Euro verschuldet. (Entspricht analog eine Million mal eine Million Euro...aber an Schulden.)
Und wieso überwies da Deutschland bis vor kurzem noch „Entwicklungshilfe" an China? (Rein rhetorische Frage.)
*** Ich hatte dieses Thema bereits vor gut zwei Jahren hier im Trader´s Daily aufgegriffen und mich beim Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung beschwert, und auch die Trader´s Daily-Gemeinde aufgefordert, dies zu tun.
Schon damals konnte ich auf Sie zählen, wir haben wohl auch ein bisschen „Druck" gemacht. (Ganz offensichtlich wurde das zuständige Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung daraufhin von einer Anfrage-Welle überschüttet.)
Das führte dazu, dass die Bundesministerin eine offizielle Antwort für die Trader´s Daily-Gemeinde schrieb, welche ich damals veröffentlichte (ich füge die Antwort von damals bei, siehe Beitrag unten - es schadet wahrscheinlich nie, eine Geschichte auch von der anderen Seite zu hören).
Die Entwicklungshilfe floss allerdings weiter. „Wir haben es ja..."
China braucht unsere Euro-Millionen nun wirklich nicht - das werden die Chinesen selbst wohl genauso sehen!
Jetzt, ENDLICH, ist dieser Irrsinn beendet worden.
So sei es.
Ich beende diesen Beitrag mit Grüßen an Sie,
Ihr
Michael Vaupel