Emerging Markets arbeiten hart…andere arbeiten kaum
Bill Bonner in Kapitalschutz Akte zum Thema Kapitalschutz
vom 29. September 2010, 07:30 Uhr
ENL5454
Defizite senken? Nicht in einer Zombie-Nation".
Wie ich schon geschrieben habe - in den USA haben im Jahr 2008 mit der Wahl von Barack Obama die Zombies die Macht übernommen. Er war ihr Kandidat.
Jetzt schreibt die Washington Post, dass es einen starken Anstieg der Behinderungen gibt, laut offiziellen Zahlen. Leute, die ihren Job vor der Finanzkrise perfekt durchführen konnten, sind jetzt arbeitslos. Weil sie verzweifelt nach Einkommen suchen, finden sie, dass sie nicht nur ihre Jobs verloren haben. Sie sind auch behindert.
Das gibt ihnen eine Möglichkeit, Geld vom Steuerzahler zu erhalten, auch wenn die Arbeitslosenunterstützung ausläuft. Mit anderen Worten: Das sind nicht nur temporäre Zombies geworden, sondern permanente.
Das Problem mit Zombies ist, dass sie teuer zu unterhalten sind. Und sie sind gefährlich.
Das bedeutet: Der Wohlfahrtsstaat funktioniert so lange gut, so lange es genug Geld gibt, um die Zombies glücklich zu halten. Aber wenn es zu viele Zombies gibt...und nicht genug Geld, um sie ausreichend zu füttern...dann ist man in Gefahr. Nun, der Wohlfahrtsstaat selbst ist in Gefahr.
Stellen Sie sich das vor. Über 200 Millionen Zombies. Wenn jeder zwei Eier pro Tag essen würde, dann würde man 400 Millionen Hühnchen benötigen, damit die Zombies versorgt werden können.
Aber Moment...warten Sie....Sie sagen wohl nicht ernsthaft, dass jeder Arbeitslose ein Zombie ist", so ein möglicher Einwand. Viele Leute haben ihren Arbeitsplatz ohne eigene Schuld verloren. Sie leben von ihren Ersparnissen...und suchen sich einen neuen Job. Das ist kaum das Zeichen für einen Zombie."
Ja, natürlich...Herr Mitgefühl und Frau Sensibilität...
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von KH (29.09. 2010 09:28 Uhr):
Ist es nicht so, dass in unserer immer mehr automatischen Produktionswelt die Produkte immer besser und rationaler mit immer weniger Beschäftigten hergestellt werden können. Daraus ergibt sich doch ein fast unmögliches Ringen für verlorengegange neue Arbeitsplätz zu generieren. Neue Ideen sind vielleicht da, aber deren Verwirklichung braucht eben seine Zeit zumal in einem wirtschaftlichen Einbruch von den Finanzproblemen ganz abgesehen.
Antworten - Kommentar von Anba (29.09. 2010 09:37 Uhr):
Gibt es tatsächlich noch finanz - gebildete Leute, die von blühenden Job - Landschaften träumen? Auch wenn es für die "Anderen" auch Mauerblümchen oder Disteln sein dürfen, mit denen man weder Leben noch sterben kann. Kein Geld??? Die Finanzmärkte wissen garnicht mehr wohin mit dem vielen Zaster. Nur die geträumten blühenden Job - Wiesen liegen abseits der Verkehrswege der Finanzmärkte. Wusstet Sie nicht, da gab es schon vor langer Zeit eine stillschweigende Scheidung.
Antworten - Kommentar von werner (30.09. 2010 10:22 Uhr):
wer sich vor und waehrend der wahl einmal mit obama beschaeftigt hat konnts nichts anderes erwarten.aber die katastrophe kommt noch.
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