Elliott-Wellen-Grundlagen als Basis für die Öl-Chartanalyse
Sven Weisenhaus in Wave Daily
vom 11. Februar 2011, 13:00 Uhr
ENL5454
Das Basismuster der Elliott-Wellen-Theorie besteht aus einer 5-gliedrigen Aufwärtswelle und einer 3-gliedrigen Abwärtswelle, die zusammen einen kompletten Zyklus bilden.
Das Grundmuster der Elliott-Wellen-Theorie unterliegt bestimmten Regeln:
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Welle 2 endet nie unter dem Anfang der Welle 1
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Welle 4 darf nicht unter das Top von Welle 1 fallen
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Welle 3 ist oft die längste Impulswelle, aber nie die kürzeste Welle
Wellengrade und Wellenbezeichnungen
Die Wellen eines bestimmten Grades lassen sich wiederum in Wellen von niedrigerem Grad unterteilen bzw. kleinere Wellen zu höhergradigen Wellen zusammenfassen lassen.
In dem Chart im ersten Teil des heutigen Beitrags habe ich die Unterwellen der Welle 5 mit römischen Zahlen (i bis v) markiert. Und auch in dem nachfolgenden Chart im dritten Teil habe ich die Unterwellen mit römischen Ziffern und die übergeordneten Wellen mit arabischen Zahlen bezeichnet. So lassen sich die verschiedenen Wellengrade voneinander unterscheiden. Hierbei gibt es keine einheitlichen Regeln.
Korrekturwellen A, B und C
Korrekturwellen (Wellen A, B und C) verlaufen entgegen dem übergeordneten Trend (Wellen 1 bis 5). Die Elliott-Wellen-Theorie kennt verschiedene Korrektur-Formationen. Für die nachfolgende Analyse sind insbesondere die folgenden beiden Varianten wichtig:
Unregelmäßiges Flat
Bei einem unregelmäßigen Flat überschreitet die Welle B den Beginn und die Welle C das Ende der Welle A.
Laufende Korrektur
Bei der laufenden Korrektur endet die Welle B über und Welle C auf Höhe des Beginns der Welle A.
Mit diesem Wissen können wir nun folgende Elliott-Wellen-Analyse im dritten Teil des heutigen Beitrags erklären.
