Elliott-Wellen deuten auf Rückschlagpotential von weiteren 300 USD
Sven Weisenhaus in Wave Daily
vom 28. Januar 2011, 13:00 Uhr
ENL5454
Wie es mit Gold dann weiter geht, bleibt abzuwarten, bis die unteren Trendkanallinien erreicht sind. Denn es kann noch deutlich weiter gehen.
Bislang nur eine winzig kleine Abwärtsbewegung
Die aktuelle Korrektur ist nämlich bisher absolut nicht dramatisch und im langfristigen Bild nur eine winzige Abwärtsbewegung, wie der folgende Chart, den ich zuletzt am 3. Januar im Rahmen der Beitragsreihe verwendet habe, eindrucksvoll demonstriert.
(Quelle: CFX-Broker) Gold, Candlestick-Chart, Tageskerzen, arithmetische Darstellung
Elliott-Wellen deuten auf Rückschlagpotential von weiteren 300 USD
Hier kann man ein Rückschlagpotential auf locker 1.000 USD ausmachen. Und zwar aus zweierlei Hinsicht. Zum einen war dies das Ausbruchsniveau über einen sehr markanten Widerstand (rote Linie), zum anderen laufen Korrekturen nach der Elliott-Wellen-Theorie häufig zurück an das Ende der Welle 4.
Die Karten werden neu gemischt
Allerdings will ich den Teufel nicht an die Wand malen. Wie ich auch bei den Indizes zuletzt schrieb, gilt zunächst, dass das Halten der Trends wahrscheinlicher ist. Insofern könnte die aktuelle, (noch) kleine Korrektur bereits zwischen 1.300 und 1.280 USD ein vorläufiges Ende finden. Dort werden die Karten neu gemischt.
Ich wünsche Ihnen ein erholsames Wochenende
Sven Weisenhaus
P.S.:
In letzter Zeit häufen sich bei mir Zitate aus und Links zu vergangenen Beiträgen. Ich möchte damit darstellen, dass ich hier im WAVE Daily für Sie die von mir beobachteten Basiswerte tatsächlich kontinuierlich analysiere und meine bisherigen Einschätzungen fort schreibe.
Durch die Verlinkungen haben Sie stets die Möglichkeit nachzulesen, wie ich zu bestimmten Kursprognosen gekommen bin. Und natürlich werden meine Aussagen damit auch nachvollziehbar.
Logischerweise kann ich erst dann verlinken, wenn es etwas zu verlinken gibt. Und da ich ja noch nicht allzu lange (obwohl schon im 2. Jahr) Autor des WAVE Daily bin, mussten natürlich erst einmal alle Basiswerte ausführlich besprochen werden, um darauf verweisen zu können. Inzwischen ist dies geschehen, so dass ich mich vermehrt auf vergangene Aussagen berufen kann.
Ich hoffe, das ist in Ihrem Sinne und hilft Ihnen, selbst am Markt erfolgreiche Trades umzusetzen.
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Elliotfan (28.01. 2011 14:47 Uhr):
Hahaha, wie immer bei den Kurvenakrobaten. Zitat" Es besteht weiteres Abwärtspotential von 300 Punkten .... die Korrektur könnte aber auch bei 1300/1280 ein Ende finden." Prima Hilfe, das hätte mein 10-jähriger Sohn auch schreiben können. Egal welche Konstellation eintritt, Sie werden recht behalten und dann noch stolz verkünden, daß die wunderbare Elliot-WaveTechnik mal wieder ihre un- übertreffliche Einzigartigkeit bewiesen hat. Egal, irgendwie muß ja jeder seine Dukaten verdienen.
Antworten- Antwort von Sven Weisenhaus (28.01. 2011 18:58 Uhr):
Hallo lieber Elliotfan! - - - Ich weiß leider nicht, was Sie für Prognosen gewohnt sind. Vielleicht kennen Sie ja einen Analysten, der Ihnen präzise jedes Kursziel mit einer 100%igen Treffsicherheit nennen kann. Wenn dies der Fall ist, dann würde ich mich freuen, ihn kennenzulernen, damit ich auch einfacher mein Geld verdienen kann. Bis dahin muss ich mich wohl weiter mit schnöden Wahrscheinlichkeiten aufhalten. - - - Ich verstehe meine Leistung darin, ihnen Trends, Trendkanäle, Widerstände und Unterstützungen aufzuzeigen. Daneben möchte ich Ihnen ein Gefühl für den Markt geben und Sie vielleicht auf die ein oder andere charttechnische Konstellation hinweisen. - - - Es geht also darum, die wahrscheinlichste nächste Bewegung zu ermitteln. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. - - - Wie Sie sehen können, hat sich meine Arbeit bei Gold und Silber schon gelohnt. Das Kursziel von 1.315 USD wurde ziemlich exakt getroffen und die Kurse drehen heute seit dem wieder nach oben. Wären Sie dem Hinweis gefolgt, hätten Sie entsprechende Gewinne erzielen oder Verluste vermeiden können. Ähnliches ist mir im Bund Future gelungen. Und auch meine heutige Warnung über die Schwächeanzeichen in DAX und Dow kamen genau zur richtigen Zeit. Der Dow hat gerade 200 Punkte verloren. - - - Wenn Ihnen das nicht reicht, dann ist der Wave Daily vielleicht nicht das richtige Medium für Sie. Leider muss ich an der Stelle auch zugeben, dass ich mehr zu leisten nicht im Stande bin. - - - Ich möchte Ihnen jedoch die Frage stellen, ob Sie einen besseren kostenlosen Newsletter kennen. Zudem würde ich gerne von Ihnen erfahren, was Sie von einem solchen Newsletter erwarten. - - - Mit freundlichen Grüßen - - - Sven Weisenhaus
- Antwort von Sven Weisenhaus (28.01. 2011 18:58 Uhr):
- Kommentar von carl seyschab (28.01. 2011 16:36 Uhr):
Hallo Herr Weissenhaus, betrifft : Wellenzaehlung der Extension i - v wenn ich den Wellenverlauf am MACD im daily chart verfolge - und dort ist er sehr gut sichtbar, dann ist fuer mich Ihre (iii) erst die (i), folglich waeren wir dann jetzt erst am Ende der (iv). Beste Gruesse carl s.
Antworten- Antwort von elliotfan (28.01. 2011 20:24 Uhr):
Da muß ich noch einen zum Besten geben. Gerade hat der Elliot-Guru des gelben Forums (Elli) noch so einen Brüller losgelassen. Er ließt aus dem Goldchart, daß die Feinunze Gold in den nächsten 3 - 6 Jahren bei ca 700 $ stehen wird. Aussagewert gleich Null. Reines Kaffeesatzlesen.
- Antwort von Sven Weisenhaus (29.01. 2011 00:09 Uhr):
@ elliotfan: Nunja, ein Elliott-Fan, wie es ihr Pseudonym hier vermuten lässt, scheinen Sie ja nicht gerade zu sein. - - - Allerdings würde ich mich dennoch sehr freuen, wenn Sie noch kurz auf meine erste Antwort eingehen würden. - - - Einen schönen Abend wünscht - - - Sven Weisenhaus
- Antwort von Sven Weisenhaus (29.01. 2011 00:29 Uhr):
Guten Abend Herr Seyschab! - - - Eine durchaus interessante Variante. Ihr Szenario wäre allerdings dann hinfällg, wenn Gold nun unter 1.265 USD fällt, da dann eine Überschneidung der Wellen i und iv vorliegen würde. - - - Ihr Szenario würde insbesondere dann an Charme gewinnen, wenn der Trend in den heute dargestellten Charts hält, der zufällig ebenfalls derzeit auf etwa diesem Niveau liegt. - - - Ich werde das weiter beobachten und den Lesern Ihr Szenario eventuell in einem der nächsten Beiträge zum Thema Gold vorstellen. - - - Mir ist allerdings noch nicht ganz klar, was der MACD mit EWs zu tun hat. - - - Mit freundlichen Grüßen - - - Sven Weisenhaus
- Antwort von elliotfan (28.01. 2011 20:24 Uhr):
- Kommentar von carl seyschab (30.01. 2011 21:18 Uhr):
Guten Abend Herr Weisenhaus, Betrifft : (Elliott) Wellenstruktur im Chart und Wellenstrukur in den Oszillatoren die Wellenstruktur im Chart findet sich auch in den Wellenstrukturen von Moment und MACD, bei letzterem besonders deutlich. Zur Vermeidung von Verwechslung von minute- und minor-Wellen (wie z. B. im vorliegendem Falle i und iii) ist es daher sehr hilfreich immer einen Seitenblick auf diese beiden Indikatoren zu werfen. Oft ist die Wellenstruktur im Indikator viel deutlicher zu sehen als im Chart selbst. Persoenlich glaube ich im Augenblick nicht, dass Gold noch unter die $ 1,300 Marke fallen wird, - aus zwei Gruenden : 1. die weekly Stochastik ist extrem tief im oversold Bereich (4,14), ebenso das MACD. RSI hat gerade vom Tiefstand nach Oben gedreht. 2. Wir hatten 2 grosse gaps u.z. am 04.01. und 20.01 2011. In den letzten 2 Jahren konnte ich kein einziges gap im chart beobachten, dass nicht binnen 2 - bis spaetestens 4 Wochen geschlossen wurde. Die jetzige Korrekturwelle (ich behaupte : iv) ist mit 4 Wochen durchaus mit der von Juni/Juli mit 5 Wochen vergleichbar, wenn sie auch zugegebenermasen etwas verwirrend verlief'. Mit besten Gruessen carl seyschab
Antworten- Antwort von Sven Weisenhaus (16.02. 2011 18:40 Uhr):
Hallo Herr Seyschab! - - - Habe Ihren Kommentar etwas im Newsletter thematisiert - Mein Fazit: Keep it simple! - - - Für mich ist das größte Problem solche Indikatoren, dass sie zwar im Wochenchart Kauf-Signale liefern, im Tageschart hingegen auf Verkaufen stehen KÖNNEN. Da stellt sich dann die Frage, wonach man sich richten soll. Ähnlich sieht es bei Signalen unterschiedlicher Indikatoren aus. Hier liefern die verschiedenen Methoden oft auch unterschiedliche Signale. - - - Ich habe mich daher davon verabschiedet und finde, es funktioniert auch ohne. - - - Im übrigen könnte es auch den ein oder anderen nicht so versierten Leser überfordern, wenn man zu viele Indikatoren in die Analyse mit einfließen lassen würde. - - - Mit freundlichen Grüßen - - - Sven Weisenhaus
- Antwort von Sven Weisenhaus (16.02. 2011 18:40 Uhr):
- Kommentar von Elliotfan (03.03. 2011 11:55 Uhr):
"Es besteht Abwärtspotential von 300 Punkten bis locker auf 1000 $ pro Feinunce." Da lagen die Elliot-Waver mal wieder sauber daneben. Wie übrigens der Oberguru Daniel Prechter, der seit Jahren einen Goldabsturz voraussagt. Dabei ist es so einfach. Die Regierungen werden eine Deflation nicht zulassen und deshalb ein QE nach dem anderen starten. Wo geht dieses Geld hin, da selbst Staatsanleihen nur noch Ramsch sind? Richtig in Rohstoffe und Aktien. Deshalb in EM bleiben oder kaufen, wenn man noch nicht drinnen ist. Empfehlung.Mini-Futures mit einem niedrigenK.O. Level kaufen und auf den Golfplatz gehen. Ist viel gesünder als ständig am PC zu sitzen.
Antworten- Antwort von Sven Weisenhaus (04.03. 2011 11:18 Uhr):
Hallo "Elliotfan"! - - - Ich werde auf Ihren Kommentar in meinem heutigen Beitrag einmal eingehen. - - - Sie dürfen das Abwärtspotential von 300USD nicht aus dem Kontext reißen. - - - Die Marke von 1.315 USD war das erste Kursziel, welches ich schon bei einem Gold-Preis von über 1.400 USD ausgemacht hatte, als noch keiner von einer Korrektur ausging! Hier hatte ich auf eine Unterstützung hingewiesen. - - - Zudem habe ich angegeben, dass die Trends noch halten und das Abwärtspotential nur bei einem Bruch aktiviert wird. - - - Mit freundlichen Grüßen - - - Sven Weisenhaus
- Antwort von Elliotfan (04.03. 2011 16:58 Uhr):
Was mich an den Elliot-Wave Analysen über Gold stört ist folgendes. Offensichtlich stark beeinflußt vom Oberguru D. Prechter, der als Oberdeflationist seit Jahren Gold nach unten schreibt und seit Jahren voll danebenliegt, lassen die EW-Analysten keine Gelegenheit aus ihm nachzueifern. Da wird krampfhaft nach einer noch in der Zukunft liegenden charttechnischen Konstellation gesucht um Gold nach unten zu schreiben. Genau so war Ihre Überschrift mit 300 Punkten "lockeres Abwärtspotential" Gleichzeitig wird dann ein Rettungsanker eingebaut ( aber noch ist es noch nicht so weit, erst wenn...) Korrekt wäre, man würde das "erst wenn" abwarten und dann die weiteren Möglichkeiten in betracht ziehen, vor allen Dingen dann, wenn es sich um eine 300-Punkte Bewegung handelt, welche sich ja nicht von heute auf morgen vollzieht. Aus meiner Sicht war diese Überschrift all denen "gewidmet", welche sich ihren kürzlich geäußerten Ansichten zur Entwicklung des Goldpreises nicht anschließen konnten. Im übrigen muss man sich wirklich fragen,inwieweit diese Elliot-Wave-Analysen nicht nur Kaffeesud lesen sind, wenn ein angeblich erfahrener EWer (Elli aus dem gelben Forum) einen "Goldpreis von 700$ in den nächsten 3 - 6 Jahren" prognostiziert. Was denn jetzt? Sind wir in 3Jahren bei 700 oder erst in 6 Jahren, oder in 3 Jahren bei 3000 und in 5 Jahren bei 2000 und in 6 Jahren bei 700. Man sieht, eine solche Aussage ist nicht das Papier wert auf dem es steht. Also haben Sie Mut und werden Sie etwas konkreter, die Leser werden es Ihnen danken. Freundliche Grüße "Elliotfan"
- Antwort von Sven Weisenhaus (08.03. 2011 10:44 Uhr):
Guten Tag! - - - Ich freue mich sehr, dass Sie sich doch noch haben zu einer Antwort hinreißen lassen. Ich bin stets für konstruktive Kritik offen und begründe meine Ausführungen auch gerne, wenn hierbei noch offene Fragen entstanden sind. - - - Die Kommentarfunktion bietet hier eine gute Möglichkeit, in einen Dialog einzutreten. - - - Die Analysen von Herrn Prechter verfolge ich überhaupt nicht. Ich glaube auch nicht, dass es hier Ähnlichkeiten zu meinen Analysen gibt. - - - Wenn Sie meine Beiträge zum Thema Gold in der Vergangenheit verfolgt haben (und nicht nur diesen einzelnen gelesen haben), werden Sie festgestellt haben, dass ich mich keinesfalls "nur" auf die Elliott-Wellen gestützt habe. Schauen Sie sich doch einmal im Newsletter-Archiv die Beiträge vom 22. Dezember und die darauf folgenden an. Hier überwiegen fundamentale, marktpsychologische und klassische charttechnische Aspekte. Die Elliott-Wellen-Analyse gibt zudem weitere Hinweise darauf, wo (in welcher Welle) wir uns gerade befinden und was noch zu erwarten ist (steigende oder fallende Kurse). - - - Es macht aus meiner Sicht bei einem Newsletter, der drei Mal pro Woche erscheint, keinen Sinn, erst das "wenn" abzuwarten um dann auf das "dann" hinzuweisen. - - - Zumal Charttechnik nichts anderes ist, als die Äußerung von Wenn-Dann-Erwartungen." Wenn eine Unterstützung bricht, dann ist mit Kursverlusten zu rechnen.", lautet beispielhaft eine klassische Aussage aus der Charttechnik. - - - Meine Aufgabe sehe ich darin, die relevanten Kursmarken aufzuzeigen, die einen Kurs anziehen können. Bei den US-Indizes sind dies derzeit die Keilformationen, die ich recht früh ausgemacht habe und die bislang ziemlich exakt angesteuert wurden. Viele andere Analysten hatten hier ganz andere Linien eingezeichnet und mussten diese nun anpassen. - - - Ich gebe nur ungerne genaue Kursziele an, insbesondere nicht auf Sicht von 3 oder 6 Jahren. Meine Analysen liegen sehr nah am Markt und sind kurzfristig ausgelegt. - - - Bedenken Sie bitte, dass es sich hier um einen kostenlosen Newsletter handelt und konkrete Handelsempfehlungen nicht gegeben werden dürfen!! Vor diesem Hintergrund halte ich meine Aussagen schon für konkret genug und ich bewege mich zeitweise bereits nah an der Grenze. - - - Fakt ist, wie ich es in der Überschrift angegeben habe, die Elliott-Wellen tatsächlich ein Korrekturpotential von 300 USD andeuten. Das Problem: Die Elliott-Wellen lassen sich nie eindeutig zählen. Und so entsteht dieses Potential nur dadurch, dass ich persönlich diese Elliot-Wellen so sehe, wie ich sie sehe. Andere EW-Analysten sehen die Wellen vielleicht ganz anders. Daher hatte ich auch auf die Unterstützung bei 1.315 USD hingewiesen und zudem auf die Trendkanäle. Die Elliott-Wellen alleine geben auch mir persönlich keine ausreichenden Signale. Erst wenn klassische charttechnik und Elliott-Wellen Hand in Hand gehen, sehe ich ein starkes Signal. - - - In jedem Fall müssen Sie sich damit anfreunden, dass Sie von ALLEN Analysten stets nur "Wenn-Dann"-Aussagen erhalten werden. Weil es genau das ist, was Charttechnik ist. - - - Mit freundlichen Grüßen - - - Sven Weisenhaus
- Antwort von Sven Weisenhaus (04.03. 2011 11:18 Uhr):
