Elliott Wave - Wie verhalte ich mich nach einer Fehlprognose?
Rüdiger Maaß in Wave Daily
vom 21. November 2007 13:00 Uhr
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Lieber Wave Daily Leser,
am 20.11. beschäftigten wir uns mit den Folgen einer Fehlprognose. Das Elliott Wave Prinzip sollte nur mit einem strengen Risiko- und Money-Management genutzt werden.
Die Gefahr große Verluste zu erleiden, werden auf diese Weise minimiert.
Die internen Wellen der letzten Abwärtsbewegung hatten uns bereits davor gewarnt eine Long-Position einzugehen.
Dieses Beispiel soll zeigen, dass der Verlust bei einer Fehlprognose begrenzt werden kann oder – in wie diesem Fall – kein Verlust entsteht, weil die Warnsignale beachtet wurden.
Nach einer Fehlprognose muss der Fehler gesucht werden. Es gibt nur zwei Möglichkeiten, entweder treffen die Elliottregeln nicht zu oder wir haben einen Fehler bei der Interpretation gemacht.
Heute werden Sie feststellen, dass die Analyse mit dem Elliott Wave Prinzip Präzision erfordert. Kleine Fehler können große Folgen nach sich ziehen.
Im nächsten Bild sehen Sie den gekennzeichneten Ausschnitt.
Haben Sie den Fehler schon entdeckt?
Am Anfang der steigenden Welle hatte sich eine Unterwelle gebildet, die auf dem übergeordneten Chart nicht zu erkennen war. Dieser kleine Unterschied macht den Unterschied zwischen einem Trend und einer Korrektur aus.
Nachdem wir den Fehler entdeckt haben, suchen wir im Lehrbuch der Elliott Wave Theorie ein Korrekturmuster, dass sich in einer vierten Welle entwickelt, aus fünf Wellen besteht und deren steigende Hochpunkte und fallende Tiefpunkte mit Begrenzungslinien verbunden werden können.
Das umgekehrte Dreieck erfüllt diese Voraussetzungen.
Elliott sagt, dass nach einem Dreieck in der vierten Welle ein schnell, steigender Markt in Form einer Fünf-Wellenformation folgt.
Vertrauen Sie seiner Entdeckung? Wir kaufen bei 600 Punkten.
Am 22.11. werden Sie erfahren, ob sich nach einem Fehler noch ein guter Trade ergeben kann.


