Elliott Wave Trainingswoche Teil III
Rüdiger Maaß in Wave Daily
vom 14. November 2007 13:00 Uhr
ENL5454
Lieber Wave Daily Leser,
am 13.11.2007 wurde das waagerechte Dreieck besprochen und die Fibonacciverhältnisse benutzt, um das Ziel für die erwarteten steigenden Kurse beim Gold zu berechnen.
Das Dreieck wurde richtig analysiert, die steigenden Kurse rechtzeitig erkannt und das Ziel wurde erreicht.
Übrigens: Die Analyse ist ein Original aus dem Jahr 2005.
Das Ziel bei 463 Dollar wurde erreicht. Das Gold hat diese Marke, wie erwartet, leicht überschritten. Das Elliott Wave Prinzip in Kombination mit den Fibonacciverhältnissen hat eine hervorragende Arbeit geleistet.
Wird der Markt jetzt fallen oder setzt sich der Trend weiter fort?
Nachdem das Gold das Ziel im Bereich 463 Dollar erreicht hatte und wir auf weitere Signale gewartet haben, können wir den nächsten Schritt wagen.
Wir wissen, dass nach einem waagerechten Dreieck eine steigende Fünf-Wellenformation entsteht. Es haben sich bereits vier Wellen gebildet. Die Welle 1 in blau hat fünf Unterwellen, die Welle 3 in blau hat fünf Unterwellen und die Welle 4 in blau zeigt überschneidende Wellen, die auf ein Korrekturmuster hinweisen.
Eine weitere Elliottregel besagt, dass sich die Welle 1 und die Welle 4 nicht überschneiden dürfen.
Erkennen Sie die Chance, die sich aus dieser Situation ergibt?
Es besteht die Möglichkeit mit einer kleinen Verlustbegrenzung das Gold zu kaufen und die steigende Welle 5 in blau zu traden. Wir setzen den Stopp einen Punkt unter das Hoch der Welle 1 in blau und kaufen das Gold bei 455 Dollar.
Natürlich müssen wir herausfinden, wo wir die Position wieder verkaufen sollten.
Die Fibonacciverhältnisse kommen wir zum Einsatz:
Die Welle 2 hat einen Rücklauf von 66 Prozent. Das Fibonacciverhältnis liegt bei 61,8 Prozent.
Die Welle 3 hat eine Ausdehnung von 150 Prozent. Das Fibonacciverhältnis liegt bei 161,8 Prozent.
Die Welle 4 hat einen Rücklauf von 54 Prozent. Das Fibonacciverhältnis liegt bei 50 Prozent.
Sollte die Ausdehnung der Welle 5 das gewöhnliche Verhältnis von 61,8 Prozent erreichen, liegt unser Ausstiegspunkt bei 490 Dollar. Die Kombination von unterdurchschnittlich starker dritter Welle und überdurchschnittlicher Rücklauf in der vierten Welle führt häufig zu einer starken fünften Welle. Diese Regeln behalten wir im Gedächtnis, wenn das Ziel erreicht werden sollte.
Nach den Regeln von Elliott sollte die steigende Welle nach einem Dreieck ein hohes Tempo entwickeln.
Sehen wir uns den nächsten Chart an, um festzustellen, ob Elliott’s Entdeckungen eintreffen.
Am 06.12.2007 hat das Gold das Ziel bei 490 Dollar erreicht. Das Hoch wurde bei 511 Dollar gehandelt. Der Einstieg wurde mit einem geringen Risiko durchgeführt. In ca. vier Wochen stieg das Gold um 56 Dollar.
Wenn ein Ziel erreicht wurde, setzen wir gemütlich hin und warten weitere Signale ab.
Am 15.11. folgt die Fortsetzung.


