Elliott Wave Korrekturwellen als Signal für steigenden Euro/Dollar
Rüdiger Maaß in Wave Daily
vom 10. Oktober 2007 13:00 Uhr
ENL5454
Lieber Wave Daily Leser,
am 09.10.2007 haben wir uns die Elliott Wave Muster vom langfristigen Euro Dollar angesehen. Eine seltene Korrekturwelle hat sich in den Jahren 2004 bis 2006 etabliert.
Die unregelmäßige Korrektur entsteht häufig vor schnell und stark steigenden Märkten.
Heute möchte ich mit Ihnen den Kursanstieg nach dem Ende der unregelmäßigen Korrektur im Anschluss an die Welle 4 im Kreis näher beleuchten. Die Wellenmuster sind mit dem grünen Quadrat gekennzeichnet.
Der Chart zeigt den Kursverlauf vom Euro/Dollar vom Juli 2005 bis Oktober 2007.
In der Welle c im Kreis grün ist eine deutlich fallende Trendwelle (1-5 in grün) zu erkennen. In der Welle 3 in grün hat eine Ausdehnung stattgefunden. Welle 1 in grün und Welle 5 in grün sind ungefähr gleich lang. Die Formation passt hervorragend in das von R.N. Elliott entdeckte Grundmuster für Trendwellen.
Erinnern Sie sich noch an die Grundregel: Eine 5er Welle steht nicht allein.
Die Ausnahme von dieser Regel bilden Korrekturmuster, die aus zwei dreigliedrigen und einer Fünf-Wellenformation bestehen (3-3-5), zu denen auch die unregelmäßige Korrektur gehört.
Es ist wichtig diese Korrekturwellen genau kennen zu lernen, weil sie eine große Aussagekraft für den folgenden Markt haben.
Was würden Sie annehmen, wenn Sie die unregelmäßige Korrekturwelle nicht kennen und nach einem Aufwärtstrend eine fallende 5er Welle entsteht?
Wir würden diese Welle für den Anfang von einem Abwärtstrend halten. In Wirklichkeit ist die fallende 5er Welle der letzte Teil von einer Korrekturwelle, dem ein stark steigender Markt folgt.
Ein entscheidender Unterschied – oder?
Nach dem Tief der Welle 4 im Kreis (blau) hat sich in der Welle 1 in blau ein Signal für stark steigende Kurse entwickelt (steigendes diagonales Dreieck Typ II (5-3-5-3-5).
Die Welle (3) in blau hat sich unterdurchschnittlich entwickelt und wird von einem Flat (Flachformation) ergänzt. Zu den Flachformationen gehört auch die unregelmäßige Korrektur. Die Korrekturwellen entstehen vor einem stark steigenden Markt.
Der Euro/Dollar stieg nach dem Flat von 1,25 bis 1,42. Korrekturen sind kompliziert und es ist Zeit und Nerven raubend auf deren Ende zu warten. Sie gehören aber unabdingbar zum Rüstzeug für die Elliott Wave Analyse, weil sie uns wichtige Informationen über den weiteren Kursverlauf mitteilen.
Prognose:
In der Welle (5) in blau sollte sich eine letzte untergeordnete fünfte Welle bis in den Bereich 1,45 entwickeln.
Anschließend sollten nach einer Korrektur bis in den Bereich 1,3500, weiter steigende Kurse bis 1,53 entstehen.
Diese Analyse ist ungültig, wenn die Marke bei 1,2853 unterschritten wird.

