Elliott Wave - DAX seit Januar 2008 genau in der Spur
Rüdiger Maaß in Wave Daily
vom 17. März 2008 13:00 Uhr
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Lieber Wave Daily Leser,
vielleicht erinnern Sie sich noch an die DAX Analyse vom 22.01.2008. Die Krise der Soc. Gen Paris löste starke Kursverluste aus. An diesem Tag veröffentlichte ich eine DAX Analyse für den nächsten Wochen bzw. Monate. Die stark fallenden Kurse des heutigen Tages veranlassen mich, diese Analyse noch einmal in Erinnerung zu rufen.
Analyse vom 22.01.2008
Der aktuelle Chart vom DAX zeigt einen Zeitraum von März 2007 bis 22.01.2008. Nach meiner Einschätzung ist der starke Rückgang bis 6427 als eine dritte Welle von einer fallenden Fünfer-Welle zu werten.
Die Welle (3) hat die gewöhnlichen Ausdehnungen bereits weit überschritten und sollte von einer vierten Welle bis in den Bereich 7060 korrigiert werden. Sollte die Trendbestätigung bei 7407 halten, folgt ein weiteres Tief bis ca. 5920.
Nachdem die Trendwelle beendet ist, können steigende Kurse bis 7330 erwartet werden.
Das Ergebnis der Analyse vom 22.01.2008:
1. Die Welle (3) sollte bei 6427 enden. Tatsächlich endete die Trendwelle bei 6389.
2. Anschließend sollte eine steigende Korekturwelle bis in den Bereich 7060 führen. Das tatsächliche Hoch dieser Zwischenerholung lag bei 7055.
3. Im dritten Teil der Prognose sollten fallende Kurse bis in den Bereich 5920 entstehen. Das bisherige Tief wurde bei 6195 gehandelt.
Zusammenfassung: Der Markt folgt einem Naturgesetz., dass sich aus den Elliott Wellen und den Fibonacciverhältnissen zusammensetzt. Die richtige Analyse dieser Wellen setzt eine hohe Präzision des Anwenders voraus. Das Elliott Wave Prinzip wird häufig als minderweritg bewertet, weil die Kritiker nicht genug Eifer und Ausdauer einsetzen, um sämtlliche Elliott Regeln fehlerfrei zu bewerten. Nur in diesem Fall ist eine korrekte Einschätzung der Märkte möglich.
Die DAX Analyse vom 22.01.2008 zeigt nicht nur, dass der Trend richtig eingeschätzt wurde, sondern das Tief der ersten Abwärtsbewegung wurde bis auf 38 Punkte genau lokalisiert. Der DAX fiel in dieser Phase um 1791 Punkte.
Es wurde nicht nur eine Zwischenerholung prognostiziert, sondern das Hoch dieser Zwischenerholung wurde bis auf 5 Punkte genau eingeschätzt. Der Markt stieg in dieser Situation um 666 Punkte.
Der dritte Teil der Analyse bestand aus einer weiteren fallenden Trendwelle, die durch das heutige Tief bei 6192 bestätigt wurde. Das Ziel wurde noch nicht erreicht. Der Markt befindet sich bereits im Zielbereich.
Kennen Sie ein Analysewerkzeug, dass mit einer ähnlichen Genaugikeit arbeitet?

