Einige Leserbriefe
Michael Vaupel in Traders Daily
vom 11. Januar 2006 12:00 Uhr
ENL5454
Da ich heute wieder unterwegs bin und deshalb keine Zeit zum Trader's Daily-Schreiben habe, hier ein paar Leserbriefe:
Trader's Daily Leser Dr. Ortwin s. schrieb mir:
"Ihre Warnung vor britischen Brokern möchte ich bekräftigen und auf eigenes Risiko präzisieren: Nach Anforderung von Info-Material wurde ich ausdauernd immer wieder telefonisch überredet ein Konto in London zu eröffnen um – wie es meine Absicht war – Optionen auf Rohstoffe zu handeln. Ich ließ mich überreden. Angeboten und mit extrem platten Argumenten wurden mir Optionen auf Dax-Werte. Die Betrugsmasche dabei, welche mir zu spät klar wurde: die Preise pro Kontrakt betrugen durchschnittlich 100 Pfund, Gebühr des Brokers aber für Kauf und Verkauf 30 Pfund JE KONTRAKT, also der Kontrakt musste 60 % steigen um für mich Gewinn zu erzielen. Meine Fragen nach Rohstoffen wurden abgewimmelt mit dem Argument 'weil der Dax gerade so gut läuft'. Das war zwar richtig , jedoch in dem Zeitraum, in dem der Dax 15 % zulegte, verzockte der Broker 50 % meiner Einlage, bevor ich kündigte. Der Schuldige an dieser Performance sollte ich sein, ... Mit freundlichen Grüßen und Hoffnung auf Veröffentlichung."
Und Trader's Daily-Leser J.M.K. teilt mit:
"Dass Herr Amberger mitunter begeistert über Land, Leute und Wirtschaft der USA berichtet, kann man ihm doch nicht verargen. Der Spott von Herrn Gustav N. ist nicht angebracht. Ich habe etliche Jahre beruflich in den USA verbracht und erlaube mir ein fundiertes Urteil über beide Länder. Es ist billig, von oben herab über ein Land zu urteilen, dessen Wirtschaft bedeutend besser floriert als die in Deutschland, das so ziemlich am Ende des 'alten Europa' dahinkrebst und – zumindest derzeit- keine rosigen Perspektiven aufzeigt. Wie ist denn sonst die Flucht von vielen Wissenschaftlern und Ärzten zu erklären in ein Land, das hier nicht selten aus Hybris mit unsachlichem Spott überzogen wird? Ich verheimliche nicht: stünde ich heute am Anfang meines Berufslebens, ich würde auch die 'Flucht ergreifen'."
Viele Gruesse,
Michael Vaupel