Einige Anleger griffen wieder zu
Till Kleinlein in CFX Trader Kolumne
vom 26. Februar 2010, 08:30 Uhr
für ein paar Tage war die Griechenland-Problematik in den Hintergrund gerückt. Nun ist sie wieder in aller Munde. Die Ratingagentur Moody´s hat geäußert, dass eine neuerliche Herabstufung Griechenlands vorstellbar wäre. Die Finanzmärkte reagierten darauf empfindlich, denn damit würde sich die prekäre Lage weiter verschlechtern, da die Geldbeschaffung für die Athener-Regierung teurer werden würde.
Aber auch der starke Anstieg bei den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe drückte auf die Stimmung der Anleger. Die Folge: Der Dow Jones lag zwischenzeitlich deutlich im Minus und näherte sich der magischen 10.000er-Marke. In der zweiten Handelshälfte zogen die Notierungen dann aber wieder an. Einige Marktteilnehmer nutzen die tiefen Kurse zum Einstieg. Die Indizes konnten sich deutlich von den Tagestiefs entfernen.
Entschuldigung
Aufgrund technischer Probleme haben einige Leser die Morgenausgabe der Kolumne nicht erhalten. Bitte entschuldigen Sie dies! Ich werde versuchen die gestrigen Aktivitäten heute morgen kurz und bündig einzuarbeiten. Obwohl ich nur am Vormittag aktiv war, konnte ich einige Trades anbringen. Das Einstellen ins Archiv auf den Seiten des Investor Verlags hat funktioniert. Sie können also, falls künftig wieder einmal die Morgenausgabe nicht via Email bei Ihnen ankommen sollte, dort die aktuelle Ausgabe einsehen.
Trading-Chancen des Tages
Wie jeden Morgen habe ich auch diesmal ein paar Werte genauer für Sie unter die Lupe genommen. Dies ist meine ganz private Watchlist mit potenziellen Trades. Natürlich werden sich im Laufe des Handelstages auch noch andere interessante Trading-Chancen ergeben. Wie sich der Handelstag dann genau entwickelt hat, erfahren Sie in der Abendausgabe gegen ca. 18.30 Uhr.
Dax (DAX.I): nachbörslich entspannte sich die Lage
Von einem Trendkanal in den nächsten: Diese Feststellung muss man machen, wenn man sich die Charts der vergangenen Handelstage ansieht. Am Dienstag kam es zum Bruch des aufwärts gerichteten Trendkanals und mit den gestrigen Hochs und Tiefs kann nun ein neuer, abwärts gerichteter Trendkanal eingezeichnet werden. Früh am Morgen sah die Welt der bullisch eingestellten Marktteilnehmer noch recht rosig aus, doch änderte sich dies im Verlaufe des Tages. Der deutsche Leitindex beendete seinen offiziellen Handel mit fast 1,5% Minus. Erst nachbörslich ging es dann wieder etwas nach oben, nachdem sich die Stimmung an der Wall Street besserte.
Was war gestern?
Insgesamt drei Trades konnte ich bis zur Mittagspause, die auch mein Arbeitsende darstellte, anbringen. Zuerst ging ich bei 5.571 Punkten short, da das Tief des Vortages unterschritten wurde. Kurz darauf wurde dann aber eine starke Aufwärtsbewegung gestartet, die meine Position ausstoppte (bei 5.596,5). Da es auch noch über den Widerstand bei 5.630 Punkten ging, versuchte ich mein Glück nun mit einem Long-Einstieg (bei 5.635,5). Die Position lief auch schnell in die Gewinnzone, bei 5.655 Punkten ging den Bullen dann aber schon wieder die Puste aus. Mit dem ersten Verlusttrade im Rücken nahm ich dann schnell ein paar Gewinn-Punkte mit (Ausstieg bei 5.640), bevor auch noch der zweite Trade in die Binsen geht. Von oben kommend wurde dann auch wirklich die Kurs-Zone um 5.630 Punkte wieder unterschritten. Damit war dann schon die nächste Trading-Idee aktiviert worden. Bei 5.625 Punkten wurde ich in die Abwärtsbewegung eingestoppt. Via einer If-Done-Order - ist das auch bei Ihrem Broker möglich? - gab ich beim Einstieg gleich eine Stopp- und eine Take-Profit-Order mit - informieren Sie sich hier über die vielfältigen Orderarten des CFX Broker. Ich mache das zwar (fast) grundsätzlich, doch gerade in dieser Situation machte es Sinn. Ich hatte keine Zeit mehr den Trade hautnah zu verfolgen. Ich musste zu einem geschäftlichen Termin. So erfuhr ich dann erst wesentlich später, dass die Trading-Idee aufging. Mein Kurs-Ziel bei 5.600 Punkten wurde erreicht (Ausführung zu 5.602,5).
Wie stelle ich mich heute auf?
Vorbörslich knüpft nun der deutsche Leitindex da an, wo er am Abend aufhörte. Die Bullen wollen wieder höhere Kursgefilde ansteuern. Für Trade-Aktivitäten orientiere ich mich hauptsächlich am Trendkanal. Wird die obere Begrenzungslinie, die derzeit knapp oberhalb der 5.600er-Marke verläuft, überwunden, so bereite ich mich auf einen Long-Einstieg vor. Diesen vollziehe ich aber erst, wenn auch der Widerstand bei 5.630 Punkten genommen wird. Bei 5.680 Punkten entscheide ich dann, ob ich long investiert bleibe oder mich mit den Bären verbünde. Dabei sehe ich mir die Indikatoren genauer an - mehr Infos zu Indikatoren finden Sie hier. Gleiches gilt wenig höher bei 5.700 Punkten, wenn die Bullen bei 5.680 Punkten noch nicht genug hatten. Scheitert der Dax aber an der oberen Begrenzungslinie des Trendkanals, dann eröffne ich eine Short-Position. Ebenfalls short gehe ich, wenn die untere Begrenzungslinie nach unten verlassen wird. Dort und/oder bei 5.500 Punkten positioniere ich mich jedoch long, falls die Marktteilnehmer ihre Entscheidungen weiter am Trendkanal ausrichten und damit den Dax auf diesem Kurs-Niveau nicht weiter fallen lassen wollen.
Weiterhin gilt:
Bei allen Dax-Trades ist zu beachten, dass diese möglichst eng abgesichert werden. Für mich bedeutet das ein maximaler Verlust von 25 Punkten pro Trade, den ich bereit bin zu erleiden.
Für Dax-Trades nutze ich ausschließlich den CFD auf den Dax. Diesen können Sie im CFX Trader via Kürzel DAX.I aufrufen.
Dax - 30-Minuten-Chart
Dax (DAX.I): Ob ich auch heute viele Trades anbringen kann? Ich bin jedenfalls vorbereitet!
Wichtige Information für CFX Broker-Kunden: Sie können den CFD auf den Dax (auch bei anderen Indizes) auch schon vor dem offiziellen Börsenstart handeln.

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