Eine besondere Empfehlung
Tom Firley in Investors Daily
vom 1. September 2011, 18:00 Uhr
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zunächst habe ich etwas für Sie, quasi "in eigener Sache" oder schlichtweg als Empfehlung. Der Investor Verlag bietet ein Gratis-Webinar an. Das bedeutet: Sie nehmen online an einem Seminar teil (schauen sich das Ganze also mehr oder weniger als Film-Vortrag an) und können dabei einiges lernen. Geleitet wird das Webinar von Thomas Kallwass (unter anderem Zertifikate-Experte). Ich selbst habe mir schon einige seiner Darstellungen online angeschaut.
Ich muss sagen: Sehr empfehlenswert.
Daneben ist das Ganze gratis (nein, auch kein 30-Tage-Test, bei dem Sie sich wieder abmelden müssen, falls Ihnen das Angebot nicht zusagt und Sie gerade noch zögern...).
Schauen Sie sich das Ganze einmal an. Hier der Link: WEBINAR
Sie sehen: Ich scheue mich nicht, auch die Arbeit meiner Kollegen zu empfehlen. Schon oft spielte ich selbst mit dem Gedanken, ein eigenes Webinar zu konzipieren. Aber wenn man das wirklich ordentlich machen will, muss man sehr viel Zeit für Aufbau, Konzeption und Darstellung investieren. Doch wie Sie wissen, leide ich an akutem Zeitmangel... Daher bin ich froh, dass meine (etwas) jüngeren, sehr agilen Kollegen solch ein Projekt auf die Beine gestellt haben. Das sollten wir honorieren.
So, nun aber noch kurz zur Börse:
Macht das Spaß?
Naja, nicht wirklich. Mal gewinnt der Dax über 2 Prozent, dann verliert er tags darauf wieder über 1 Prozent... und umgekehrt.
Die Börsianer sind nervös; insbesondere die jenigen Börsianer, Großanleger, Fondsmanager, teils auch Vermögensverwalter, die investiert sein "müssen". Im Grunde genommen ist doch klar, weshalb diese Spezies nervös und hibbelig ist:
Einerseits "dürfen" sie einen fahrenden Zug nicht vorüber ziehen lassen und "müssen" aufspringen. Andererseits lauert natürlich die Gefahr, dass die letzten Tiefs ein weiteres Mal unterboten werden... auch wenn so manche (Aktien-)Sau durchs Dorf getrieben wurde (entschuldige Sie bitte den etwas krassen Ausdruck). Und daneben sollten die meisten "Großanleger", die für ihre Kunden handeln, die Benchmark (also meistens einen Index wie Dax oder Dow Jones oder den Welt-Index MSCI) schlagen.
Warum ist das eigentlich so schwer den Index zu schlagen?
Stellen Sie sich vor, Sie haben sich Anfang 2010 zum Beispiel eine BMW-, eine Fresenius- und eine Krones-Aktie ins Depot gelegt. Mit diesen drei Aktien waren seit 1.1.2010 in der Spitze etwa 125%, 70% und etwa 65 Prozent Gewinn zu holen gewesen. Der Dax hat in diesem Zeitraum übrigens in der Spitze ein Plus von 25% erzielt... Nun gut, natürlich hätten Sie diese Traum-Ergebnisse kaum erzielen können, es sei denn Sie hätten immer zum Hoch verkauft (und das gelingt nur mit einer ordentlichen Portion Glück und sehr selten).
Also, sagen wir, Sie haben mit der Strategie der nachlaufenden Stopps gearbeitet. Dann hätten Sie mit der BMW-Aktie immerhin noch etwa 80% erzielt (eher etwas mehr...), mit Krones etwa 40% und mit Fresenius ca. 45 % (bei letzterem Wert ist es übrigens natürlich eine Einstellungsfrage, ob Sie noch engagiert, also nicht ausgestoppt wären, aber das ist ein anderes Thema...).
Im Schnitt wäre dies, wenn Sie zu gleichen Teilen eingestiegen sind, ein Gewinn von über 50 Prozent.
Ein tolles Ergebnis, nicht wahr?
Und jetzt stellen Sie sich bitte vor, Sie müssten dieses (oder ein ähnlich gutes Ergebnis) ab genau diesem Zeitpunkt, also ab jetzt für Ihre Kunden (oder auch Freunde oder Familien-Mitglieder) erzielen.
Eine harte Nuss, nicht wahr?
Aber genau das ist es ja, was die Fonds-Käufer und auch die Leser eines (kostenpflichtigen) Börsendienstes in der Regel von Ihnen erwarten... dass die Gewinne sprudeln. Sie sehen:
Es ist ein himmelweiter Unterschied, ob Sie selbst (und nur für sich selbst) Aktien-Entscheidungen treffen oder ob Sie dies im Kundenauftrag tun. Denn der Fonds-Käufer oder Börsenbrief-Leser erwartet einfach, dass sich "etwas tut". Sicherlich, es gibt Computer-Programme und klare Strategien, die vielen Börsianern (Profis wie auch dem Privatanleger) die Arbeit erleichtern. Doch die Kauf- oder Verkauf-Entscheidung trifft in den meisten Fällen der Mensch. Und wenn er Sie nicht trifft, so hat doch ein Mensch die Maschine entsprechend programmiert, um dies oder jenes "auszulösen".
Anders betrachtet: Wie gut oder schlecht ein Fonds, ein Börsendienst oder ein Vermögensverwalter in einer Aufwärtsbewegung abschneidet, ist die eine Sache. Ich persönlich betrachte in den nervösen Phasen (wie aktuell) besonders gerne und genau das Abschneiden der jeweiligen Martkakteure. Denn in einer Abwärtsbewegung trennt sich in der Regel die Spreu vom Weizen.
Morgen gibt es (endlich) mal wieder etwas Charttechnik.
Viel Erfolg an der Börse
Ihr
Tom Firley
PS: Nicht vergessen, hier gehts zum eingangs erwähnten Gratis-Webinar
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Karl Müller (02.09. 2011 09:57 Uhr):
Hallo Herr Firley, es ist eine Freude, Ihren Newsletter zu lesen. Kompliment. Gruß Karl Müller
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