Ein Vorteil von CFDs
Daniel Wilhelmi in Profit Radar zum Thema Derivate & Hebelprodukte
vom 25. Februar 2008 19:00 Uhr
ENL5454
Vor Kurzem hatte ich eine Leserfrage zu CFDs beantwortet. Zu dem Thema CFDs habe ich 2 sehr gute Mails von Profit Radar-Lesern bekommen, die ich keinesfalls vorenthalten möchte: Hier die 1. Mail von Herrn Thomas H.: „Sehr geehrter Herr Wilhelmi, zunächst global vielen Dank für Ihren Börsenbrief. Auch Ihr kostenloser Newsletter ist eine der wenigen kostenlosen Erscheinungen, die man wirklich seriös UND gut nennen kann - das ist in diesem Segment selten!
Zum Zweck meiner Mail: Ihre Meinung über CFDs. Ich teile diese grundsätzliczh, habe aber noch eine Ergänzung, wann diese sinnvoll sind - wenn man diese Werte shorten möchte. Ansonsten muss man alle paar Tage decken und neu shorten, dies entfällt bei CFDs. Wenn man den Hebel berücksichtigt und hebelbereinigt nicht mehr einsetzt als man auch in Aktien investieren würde (z.B. bei Hebel 2 kaufe ich 50 CFDs statt 100 Aktien), sind CFDs bequem und weitgehend genauso risikobehaftet wie die Aktie als solches. Viele Grüße, Thomas H.”
Mein Kommentar: Danke für die freundlichen Worte. Die Formulierung „global vielen Dank“ ist super und wird von mir sofort in unverschämter Manier geklaut. Ich hoffe, dass ist okay für Sie. In der Tat bieten die Short-Engagements einen großen Vorteil der CFDs. Da haben Sie völlig Recht und deshalb habe ich Ihre Mail abgedruckt.
Fakt ist aber auch, dass die meisten Privatanleger nicht gewinnbringend „shorten“ können, also Aktien leerzuverkaufen und damit an fallenden Kursen zu profitieren. „Short-Selling“ ist etwas für fortgeschrittene Börsianer, denn die Risiken sind sehr hoch, wenn man nicht ganz genau weiß, was man da macht. Und damit schließt sich dann der Kreis zu meinem ursprünglichem Statement: CFDs haben Vorteile, wie Herr H. herausgestellt hat. Aber sie eigenen sich eben nur für fortgeschrittene Anleger.