Ein neues Bild der Männlichkeit
Bill Bonner in Kapitalschutz Akte zum Thema Kapitalschutz
vom 1. März 2010, 07:30 Uhr
ENL5462
Was ist los mit den Kolumnisten der New York Times? David Brooks ist eine klügere Version eines Thomas Friedman... was heißen soll, dass er mehr nachdenkt. Aber seine Gedanken scheinen den Weg in die gleichen Sackgassen zu nehmen. Er stellt fest, dass immer mehr Menschen in Amerika es schwierig finden, die Brötchen für ihre Familien zu verdienen. Die Frauen machen heute häufiger einen College-Abschluss als die Männer. Und die Frauen arbeiten oft in Branchen, die nicht so sehr leiden wie das Baugewerbe und die Produktion, wo überwiegend Männer arbeiten. Die Folge: Die Männer haben keine Arbeit und kein Geld mehr. Und wer möchte einen Mann ohne Arbeit und ohne Geld heiraten? Also stehen die Männer am Ende auch einsam da.
Brooks hat natürlich eine Lösung: Wir müssen die Männlichkeit neu definieren, ein Bild erzeugen, dass die Teenager dazu ermutigt, in der Schule zu bleiben und das ältere Männer anregt, Jobs im Dienstleistungssektor zu suchen."
Das ist richtig. Wir" müssen das tun.
Und auch das: Irgendwer muss Institutionen für ungebundene 24-jährige anbieten."
Keine Sorge, darum wird sich schon jemand kümmern. Irgendwer wird ihnen schwarze Hemden geben und sie durch die Straßen marschieren lassen, wo sie die Klassenfeinde zusammenschlagen. Irgendwer wird etwas tun und die Sache damit noch schlimmer machen.
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von edwinsacher (01.03. 2010 08:22 Uhr):
Sehr gut recherchiert Herr Bonner.Frank Schirrmacher von der FAZ kam vor einiger Zeit in einem längeren Artikel zu dem gleichen Schluß, was deutsche Verhältnisse belangt. Es braucht nur jemand zu kommen, der die Gedanekn- und Gefühlswelt dieser Menschengruppe führen und manipulieren kann und Gruppen, welche diese Bewegung finanzieren. Schlagkräftiger kann keine andere Partei dann sein. Mit freundlichen Grüßen Edwin Sacher
Antworten - Kommentar von behijama (01.03. 2010 09:57 Uhr):
... nun ja, die männer haben in den berufen die einst körperlicher arbeit bedurften die welt aufgebaut. jetzt wird im dienstleistungssektor, zu dem ja auch die finanzbranche zählt, von den frauen alles wieder kaputt gemacht. wer sagt, dass das leben fair sein müsse ? kali hat eben zwei gesichter und jetzt ist halt der destruktive part dran. ich bin bestimmt kein frauenfeind, aber überlegenswert ist es schon - meine ich halt - das gerade jetzt, wo durch die überenergetisierung alles leichter wird der zug so wunderbar für die holde weiblickeit abgeht. mal sehen, wohin er fahren wird.
Antworten - Kommentar von Ralf Banna (01.03. 2010 10:10 Uhr):
Hallo Bill, nur zur Information: Es passiert inzwischen auch in Bayern, dass junge Leute ältere Leute wie Schuldirektoren zusammenschlagen und das Ganze auch noch von den etablierten Medien wie der Zeit in Hamburg beifällig beklatscht wird. Vielleicht könnte mal jemand mit den Illuminaten oder aber E.T. über ein paar Tsunamis vor Brüssel oder New York verhandeln. Mit britischem Humor, Ralf Banna 1st of March, 2010
Antworten - Kommentar von Wasser (01.03. 2010 12:28 Uhr):
Ein hübscher neuer Weltkrieg währe auch nicht schlecht, erst alles zerdeppern und dann wieder aufbauen!
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