Ein mögliches Szenario für die Zukunft
Bill Bonner in Kapitalschutz Akte zum Thema Kapitalschutz
vom 11. Oktober 2011, 07:30 Uhr
ENL5454
Sie wollen wissen, was vor uns liegt? Lesen Sie am besten die Klassiker....besonders die Geschichte von Rom. Imperien müssen auch ihre Rollen spielen. Sie müssen dem Drehbuch folgen. Sie müssen den "Plot" respektieren...und Schicksale müssen sich vollenden.
Wann kommt der US-Imperator?
So ist es zum Beispiel in den USA wahrscheinlich nur eine Frage der Zeit, bis ein schwacher Präsident durch einen starken Imperator ersetzt wird. Ein Senat mag fähig sein, eine konstitutionelle Demokratie zu führen, aber ein wirkliches Imperium braucht einen wirklichen Imperator, einen der Entscheidungen treffen kann, ohne im Schraubstock des Kongresses zu sein.
Machtübernahme durch das Militär?
Und nebenbei - die Öffentlichkeit wird das lieben. Ja, ein populärer General wird sicher den Potomac überqueren, früher oder später....vom Pentagon ins Weiße Haus. Die Menge wird jubeln. Girlanden werden aufgehängt werden. Blumen werden auf den Weg gestreut. Und dann wird jemand die Befehle geben...die Feinde schlagen und die Freunde mit Kriegsbeute belohnen (Militärkontrakte).
Und dann wird es natürlich einen Bürgerkrieg geben. Sobald eine Regierung durch Gewalt übernommen werden kann - anstelle durch die Möglichkeiten, die es sonst gibt - wird eben auch Gewalt genutzt werden, um die Regierungsmacht zu erhalten. Vielleicht werden die Demokraten ihre eigenen Militär-Leute haben. Die werden dann den Kampf ausfechten, um die Kontrolle des Imperiums.
Und dann, um das Töten und die Zerstörung zu stoppen, wird die Armee sich zusammensetzen und sich dazu entscheiden, einen General an die Spitze des Imperiums zu setzen. Unausweichlich wird das zu noch mehr Machtkämpfen führen...und zu einer Komödie.
Inkompetente Führer
Die Militärs werden noch größere Dummköpfe auswählen als die Wähler.
Die neuen Führer werden schnell kommen und schnell gehen...mit zwei, drei...vielleicht einem Dutzend neuen Führern in einem einzigen Jahr. Einige werden gefährlich inkompetent sein. Andere werden gefährlich fähig sein. Einige werden geisteskrank sein.
Wie lange wird es dauern, bis ein amerikanischer Caligula erscheint? Wird er die Frauen der Senatoren dann zwingen, Prostituierte zu werden? Wird er sich selbst zum Gott erklären? Wird er von seiner eigenen Leibgarde und seinen Gefährten umgebracht werden.
Ich hoffe es.
Natürlich wird das dann nicht das Amerika sein, dass wir kannten. Oder eins, das wir wollten. Aber es sollte eine Schatztruhe sein für zukünftige Historiker und stand-up Comedians.
Zum ersten Teil von: Ron Paul als Spielverderber
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von doci (11.10. 2011 08:25 Uhr):
Hallo Bill, ich lese seit etlichen Jahren "ihre Sicht der Dinge" und gehe häufig mit Ihnen konform. Dieses mal haben Sie sich selbst übertroffen und bittersüß ein Szenario der Zukunft entworfen, das Wenige erhoffen, leider aber auch nur Wenige verhindern wollen. Denn leider trifft der alte Satz zu: "Wer in den Geschichtsbüchern nicht buchstabieren lernt, wird die Gegenwart nicht lesen können und keinen Plan für die Zukunft haben." Ich freue mich weiterhin auf Ihre Artikel. J. Müller
Antworten - Kommentar von Lützenrath (11.10. 2011 09:22 Uhr):
dieser hypothetische Unsinn kommt sicher gut an. So einen Quatsch muss ich mir aber nicht reinziehen. Wo bleibt die Sachlichkeit? -Lü-
Antworten - Kommentar von Klaus Morian (11.10. 2011 11:29 Uhr):
Aber hallo Herr Bonner wer ist denn da so schlecht drauf ? Meine Hypothese : zu viel Kohl gegessen- Kohl macht Blähungen und treibt schwarze Dämpfe ins Hirn. Und zu viel Griechische Staatstheoretiker gelesen.
Antworten - Kommentar von Gunter Held (11.10. 2011 17:00 Uhr):
Hallo Bill, komm nach Berlin, hier ist das Chaos noch überschaubar.
Antworten - Kommentar von Erhard Wolter Envigado Kolumbien (11.10. 2011 17:11 Uhr):
Sehr geehrte Herr! Eine wahrhaft gute Einschätzung der Dinge, die auf uns zukommen werden. Ich schätze Sie. Hoffentlich haben Sie kein Recht und die Demokrate wird die Vernichter der Welt besiegen. Viele herzliche Grüße Erhard Wolter, Envigado - Kolumbien
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- Kommentar von Nobody (13.10. 2011 00:18 Uhr):
Carl Friedrich von Weizsäcker: Der bedrohte Friede – heute Es ist schon bemerkenswert, was Carl Friedrich von Weizsäcker, der ältere Bruder unseres ehemaligen Bundespräsidenten, vor 25 Jahren (!) in seinem letzten Buch u.a. schrieb: Carl Friedrich von Weizsäcker "Der bedrohte Friede – heute", Hanser, München 1994, ISBN 3446176977 Von Weizsäcker sagte in seinem letzten großen Werk "Der bedrohte Frieden" 1983 Hanser-Verlag, innerhalb weniger Jahre den Niedergang des Sowjet Kommunismus voraus (er wurde ausgelacht). Seine Prognose, auf welches Niveau der Lohn,- Gehaltsabhängige zurückfallen würde, wenn der Kommunismus nicht mehr existiert, war schockierend. Weizsäcker beschreibt die Auswirkungen einer dann einsetzenden Globalisierung, (obwohl es damals dieses Wort noch nicht gab) so wie er sie erwartete. 1. ..Die Arbeitslosenzahlen werden weltweit ungeahnte Dimensionen erreichen. 2… die Löhne werden auf ein noch nie da gewesenes Minimum sinken. 3…Alle Sozialsysteme werden mit dem Bankrott des Staat zusammenbrechen. Rentenzahlungen zuerst. Auslöser ist eine globale Wirtschaftskrise ungeheurer Dimension, die von Spekulanten ausgelöst wird. 4… ca. 20 Jahre nach dem Untergang des Kommunismus, werden in Deutschland wieder Menschen verhungern. 5… Die Gefahr von Bürgerkriegen steigt weltweit dramatisch. 6… Die herrschende Elite wird gezwungen, zu ihrem eigenen Schutz Privatarmeen zu unterhalten. 7…Um ihre Herrschaft zu sichern werden diese Eliten frühzeitig den totalen Überwachungsstaat schaffen, eine weltweite Diktatur einführen. 8… Die ergebenen Handlanger dieses Geldadels sind korrupte Politiker. 9… Die Kapitalwelt fördert wie eh und je, einen noch nie dagewesen Nationalismus (Faschismus), als Garant gegen einen eventuell wieder erstarkenden Kommunismus. 10… Zum Zweck der Machterhaltung wird man die Weltbevölkerung auf ein Minimum reduzieren. Dies geschieht mittels künstlich erzeugter Krankheiten. Hierbei werden Bio-Waffen als Seuchen deklariert, aber auch mittels gezielten Hungersnöten und Kriegen. Als Grund dient die Erkenntnis, das die meisten Menschen ihre eigene Ernährung nicht mehr finanzieren können, jetzt wären die Reichen zu Hilfsmaßnahmen gezwungen, andernfalls entsteht für sie ein riesiges, gefährliches Konfliktpotential. 11…Um Rohstoffbesitz und dem eigenen Machterhalt dienend, werden Großmächte Kriege mit Atomwaffen und anderen Massenvernichtungswaffen führen. 12…Die Menschheit wird nach dem Niedergang des Kommunismus, dass skrupelloseste und menschenverachtende System erleben wie es die Menschheit noch niemals zuvor erlebt hat, ihr Armageddon. Das System, welches für diese Verbrechen verantwortliche ist, heißt "unkontrollierter Kapitalismus". C. F. von Weizsäcker sagte (vor 25 Jahren), dass sein Buch, welches er als sein letztes großes Werk bezeichnete, mit Sicherheit von der Bevölkerung nicht verstanden würde und die Dinge somit ihren Lauf nehmen! Das deutsche Volk bewertete er wenig schmeichelhaft wie folgt: Absolut Obrigkeitshörig, des Denkens entwöhnt, typischer Befehlsempfänger, ein Held vor dem Feind, aber ein totaler Mangel an Zivilcourage! Der typische Deutsche verteidigt sich erst dann, wenn er nichts mehr hat, was sich zu verteidigen lohnt. Wenn er aber aus seinem Schlaf erwacht ist, dann schlägt er in blindem Zorn alles kurz und klein, auch das was ihm noch helfen könnte. Die einzige Lösung die Weizsäcker bietet, ist die Hoffnung: dass nach diesen unvermeidlichen Turbulenzen dieser Planet noch bewohnbar bleibt. Denn Fakt ist, die kleine Clique denen diese Welt schon jetzt gehört, herrscht nach dem einfachen aber klaren Motto: "Eine Welt, in der wir nicht das alleinige Sagen haben, die braucht es auch in Zukunft, nicht mehr zu geben" Wie bereits oben erwähnt, Weizsäcker rechnete nicht damit verstanden zu werden. Auf die Frage eines Journalisten, was ihn denn am meisten stören würde, antwortete er: "mich mit einem dummen Menschen unterhalten zu müssen" Zitat Ende. Quelle: Carl Friedrich von Weizsäcker: Der bedrohte Friede – heute
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