Bill Bonner ist einer der anerkanntesten Finanzexperten der USA und Bestseller-Autor. Bei uns schreibt er regelmäßig im Börsen-Newsletter Kapitalschutz Akte.
Bill Bonner in Kapitalschutz Akte zum Thema Weitere Börsenthemen
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*** Ein Maß für das Risiko
Eines der Maße, die zeigen, dass das Risiko unterbewertet ist, ist Gold. Ich weiß nicht welche bekannten Unbekannten aus dem Nichts nach uns greifen werden. Doch ich hoffe, dass ich wenigstens den einen oder anderen Krugerrand in der Tasche haben werde, wenn es soweit ist.
Ende der Woche ist der Goldpreis innerhalb eines einzigen Tages um 18 Dollar in die Höhe geschossen. Welche Realität hatte der Goldmarkt erkannt? Die Fanatiker im Irak ... die Demokraten in Washington ... die lahme Ente im Weißen Haus? Ich weiß es nicht.
Gold Corp hat unterdessen der Welt verkündet man ginge davon aus, dass Gold noch in den nächsten zwei Jahren einen Preis von 850 Dollar erreicht haben wird. Wer kann das schon wissen?
*** Nur ein Traum
Ich hatte in der vergangenen Nacht einen wirklich seltsamen Traum. In diesem Traum ging es sehr heiß zu. Wirklich heiß. So heiß wie es wird, wenn die Temperatur ungefähr 90° erreicht und man nicht weg kann. Und dann begriff ich, was es war: Die globale Erwärmung.
Ja, in meinem Traum war der Punkt, an dem das Fass zum Überlaufen gebracht wird, bereits erreicht. Und die Welt wurde heißer, nicht mit der Geschwindigkeit der Gletscher ... sondern mit der Geschwindigkeit eines Hochgeschwindigkeitszuges. Wir haben alle in unseren eigenen Treibhaussäften geschmort.
Eine Stimmung der Vergeblichkeit überkam mich. Ich dümpelte herum und fühlte mich vollständig geschlagen. Was konnte ich auch tun? Wo konnte ich noch hingehen? Es war jetzt alles hoffnungslos. Was hatten all die Stunden genutzt, in denen ich diesen Newsletter geschrieben habe? Was brachten all die Goldmünzen, die ich gespart hatte? Und wen interessierte es überhaupt noch ... Tatsache war, auf der Erde ging alles zur Hölle.
Es war aber nur ein Traum... zumindest hoffe ich das.
*** Ein neues Bild in Arizona
Die Zeitungen schweigen zur Immobilienblase. Was geht vor sich? Die Leute scheinen es nicht zu wissen.
Doch am Mittwoch vergangener Woche dann die Schlagzeile: „In Arizona ist das ‚Zu Verkaufen’-Schild zu einem Zeichen der Zeit geworden.“
„Bis vor Kurzem war diese Gegend für Häuslebauer das Paradies auf Erden“, beginnt der Bericht aus Phoenix. „’Fulton Homes’ waren beispielsweise so begehrt, dass sie jede Woche die Preise für die Neubauten um 1.000 bis 10.000 Dollar anheben konnten.
‚Die Leute standen bei den Losverfahren Schlange’, erinnert sich Douglas S. Fulton, Präsident des Unternehmens, welches zu den größten privaten Bauunternehmern in der Gegend um Phoenix zählt. Und sie haben ‚über Nacht die Zelte aufgeschlagen und gebetet, die nächste Zahl für das nächste Grundstück und das nächste Haus zu ziehen.’"
Heute ist es anders.
Heute steht man nicht mehr Schlange, um ein Haus zu kaufen, heute warten die Käufer darauf, wieder verkaufen zu können. Der Rückfluss der unverkauften Häuser in der Gegend ist auf fast 46.000 angestiegen. Vor 18 Monaten waren es nur wenige Tausend. Selbst wenn die Kunden schon unterschrieben haben, um ein Haus zu kaufen, ziehen sie den Kauf oft nicht durch. Sie verzichten eher auf ihre Anzahlungen, als das neue Haus zu kaufen.