Ein letzter Rückblick auf 2003

unserem Korrespondenten Bill Bonner in Investors Daily
vom


von unserem Korrespondenten Bill Bonner

Ich habe soviel über 2003 geschrieben, dass mir schon langweilig wird, wenn ich nur daran denke. Aber dennoch will ich noch einmal auf das vergangene Jahr zurückkommen, bevor ich meine Aufmerksamkeit den Jahren zuwende, die vor uns liegen (siehe unten ...).


Die große Rezession/Korrektur/Bärenmarkt nahm im letzten Jahr eine Auszeit. Das war eigentlich nicht besonders überraschend; der Bär ist ein guter Hirte. Er liebt seine Schafe so sehr, dass er sie nicht alle auf einmal fressen kann.

Die Fed hat das gemacht, was die Fed normalerweise macht – sie hat die Dinge verschlechtert, indem sie mehr und billigere Dollar angeboten hat, einer Welt, die davon schon mehr als genug hat.

Und die Investoren? Die armen kleinen Lämmer dachten, dass das wie die Wiederkehr des Heilands war ... eine Erlösung von all ihren Schulden und finanziellen Problemen. Die Zahl der Arbeitsplätze war knapp. Aber Häuser und Hypotheken waren zahlreich vorhanden. Also was machte es schon aus, dass die Hypotheken und Schulden sie langfristig ärmer machten? Langfristig sind wir ohnehin alle tot!

Die schlimmsten Aktien – die Hightechs – waren voll von leidenschaftlicher Intensität. Während die besten Aktien mit ihren Kursgewinnen kaum den Effekt des fallenden Dollar ausgleichen konnten. Der Dollar beendete das Jahr gegenüber dem Euro auf einem Allzeit-Tief. Und auf einem 11-Jahres-Tief gegenüber dem britischen Pfund. Gegenüber seinem kanadischen Cousin fiel er auf ein 10-Jahres-Tief.

Der Rückgang des Dollar hat den Wert der US-Aktien und US-Immobilien in den letzten 2 Jahren um 40 % verringert – was die Amerikaner rund 10 Billionen Dollar im Jahr 2002 und weitere 10 Billionen Dollar im Jahr 2003 gekostet hat. Die Immobilienpreise stiegen um fast 10 % ... aber der Dollar fiel doppelt so schnell. Die Amerikaner, die ihren Reichtum in Dollar messen, haben das letzte Jahr tief verschuldet beendet. Aber wen kümmerte das schon?

Und Gott sei Dank, dass es die Chinesen gibt. Während die Amerikaner denken, dass sie dadurch reich werden können, dass sie Dinge kaufen, die sie sich nicht leisten können, denken die Chinesen, dass sie reich werden können, wenn sie ihren überschuldeten Kunden Geld leihen. Ohne das Geld der chinesischen Zentralbank würden die Zinsen in den USA steigen. Natürlich werden die Chinesen aber früher oder später zur Besinnung kommen. Aber wer weiß, wie die Welt bis dahin aussehen wird?

Inzwischen ist das Gold die ganze Zeit über weiter gestiegen, so als ob irgendjemand irgendwo etwas wüsste.

Und jetzt ist ganz bestimmt ein klärender Moment nahe. Sicherlich kann das so nicht sehr viel länger weitergehen ...

Während ich auf "das Ende" warte, gebe ich an Eric weiter, für mehr News:


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