Ein Leserbrief aus Detroit
Bill Bonner in Kapitalschutz Akte zum Thema Kapitalschutz
vom 14. Juni 2007 07:30 Uhr
ENL5454
Nachdem der obige Beitrag in den USA erschienen war, erhielt ich den folgenden Leserbrief als Antwort:
„Ihre Geschichte über Detroit hat mit der Wirklichkeit nichts zu tun. Es ist ganz offensichtlich, dass Sie sich bei ihrem Beitrag von den Tatsachen nicht haben beirren lassen. Sie sagen, das habe ‚ein Freund’ berichtet. Doch geben Sie es nur zu Bill, jeder weiß, dass sie keine Freunde haben. Es gibt bei uns keine Straßenbanden, wir hatten noch nie ein Problem mit Straßenbanden. Es steht bei uns auch nicht alles zum Verkauf. Ich habe noch nie Drogenzeug auf unseren Straßen gesehen. Ich könnte weitermachen, hinsichtlich Ihrer falschen Informationen, doch stattdessen will ich Sie nach Detroit einladen. Ich würde Ihnen gerne unsere Innenstadt mit ihren neuen Gebäuden zeigen, mit den 42 neuen Restaurants und Bars, die in den vergangenen zwei Jahren eröffnet haben. Ich würde Sie mit zu einem Spiel der Tigers nehmen, die Spiele sind meistens ausverkauft, aber ich könnte für Sie ein paar Karten besorgen. Ich würde Ihnen gerne die Renovierungen an den alten Gebäuden zeigen, die gerade in Lofts verwandelt werden.
Mir ist klar, dass es Ihnen nicht so viel Spaß gemacht hätte, Ihren Beitrag zu schreiben, wenn Sie diese Informationen gehabt hätten, doch kommen Sie uns bitte besuchen, ich werde Ihnen das zeigen, was es an Gutem bei uns gibt und dann zeigen Sie mir all das, von dem sie schreiben. Ich will Ihnen erklären, wie Sie nach Detroit kommen: Fahren Sie zu den kühlen Ufern des Lake Michigan und dann die 250 bis 400 Kilometer ostwärts den Schildern in die Innenstadt folgend, halten sie Ausschau nach Baumaschinen, nach Leuten und neuen Gebäuden.“
Wird mir von diesem Leser ein Bär aufgebunden, oder boomt es in Detroit heute wirklich?