Katja Sell in Insider Daily zum Thema Aktien
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einmal rauf, einmal runter und dann doch wieder rauf. So lässt sich die vergangene Börsenwoche kurz und knapp beschreiben. Alles in allem lief es an den Aktienmärkten doch gar nicht so schlecht. Nach vier Wochen Talfahrt war es dem deutschen Leitindex vergönnt, ein Wochenplus von gut 150 Punkten einzufahren. Gegenüber der Vorwoche kletterte der DAX um 2,4 Prozent nach oben. Am Freitag sorgte der Ifo-Index für gute Stimmung auf dem Börsenparkett. Der DAX schloss mit einem Plus von 1,18 Prozent gegenüber dem Vortag bei 6.750 Punkten. Zum sechsten Mal in Folge konnte der Geschäftsklima-Index steigen, er legte um 0,1 Zähler auf 109,9 Punkte zu. Damit sehen die befragten Unternehmen die nächsten Monate weiter positiv.
Gute Quartalszahlen und reservierte US-Investoren
In den USA befeuerte die gute Berichtssaison der Unternehmen die Börsen. In der Wochenbilanz legte der Dow Jones-Index um 1,4 Prozent und der S&P 500 um 0,6 Prozent zu. So sorgte die Zusage der G20-Staaten den Krisentopf des Internationalen Währungsfonds IWF um weitere 430 Mrd. Dollar aufzustocken zunächst noch für gute Laune. Im Verlauf des Freitags ebbte die Kauflust der Anleger jedoch etwas ab und der Dow Jones-Index verabschiedete sich mit einem Plus von 0,5 Prozent bei 13.029 Zählern ins Wochenende. Der S&P-500-Index schloss bei 1.378 Punkten mit einem zarten Plus von 0,1 Prozent. Für den Nasdaq endete der Freitag allerdings mit einem Minus von 0,4 Prozent bei 2.676 Zählern.
Schwache Euro-Konjunktur macht Anleger nervös
Die Freude über ein Wochenplus an den Börsen währt nicht lange. Die Euphorie der vergangenen Woche ist heute wie weggefegt. Die Euro-Krise ist wieder einmal Gesprächsthema Nummer eins und sorgt dafür, dass die Investoren Aktien den Rücken zukehren. Wegen der schwachen Einkaufsmanagerindizes aus der Eurozone steht der deutsche Leitindex heute unter Druck. Der europäische Einkaufsmanager-Index für das verarbeitende Gewerbe sank gegenüber dem Vormonat um 1,7 Punkte auf 46,0 Zähler und im Dienstleistungsgewerbe ging es um 1,3 Zähler auf 47,9 Punkte nach unten. Zudem meldete Spanien, dass die Wirtschaftsleistung im ersten Quartal um 0,4 Prozent gegenüber dem Vorquartal gesunken ist.
Will Frankreich wirklich den Linkskurs?
Auch die Wahl in Frankreich dürfte auf dem Parkett diskutiert werden. Den ersten Durchgang der Präsidentschaftswahl hat der Sozialist Francois Hollande für sich entscheiden. Auf ihn entfielen 28,6 Prozent und auf Amtsinhaber Nicolas Sarkozy 27,1 Prozent der Stimmen. Die Entscheidung der Franzosen wer künftig das Land regiert dürfte auch die Anleger nicht kalt lassen. Denn Sarkozys Herausforderer hat die Finanzwelt als seinen Gegner ausgemacht. Wenn Hollande die Stichwahl Anfang Mai gewinnen sollte, müssen sich Frankreichs Spitzenverdiener wohl auf die Einführung einer Reichensteuer von 75 Prozent und Anleger auf eine Finanztransaktionssteuer gefasst machen. Zudem möchte Hollande den gerade erst unterzeichneten EU-Fiskalpakt nachverhandeln. Was Anleger aber noch mehr zu denken gibt ist das Gerücht, dass Frankreich von der Ratingagentur Moody's abgestuft werden könnte.
Hoffen auf gute Unternehmenszahlen
In der kommenden Woche legen neben den Dow Jones-Schwergewichten Apple (Dienstag) und Boing (Mittwoch) eine Vielzahl namhafte DAX-Unternehmen ihre Quartalzahlen für Januar bis März offen. Dabei haben Anleger vor allem den Donnertag im Blick - dann präsentieren Deutsche Bank, Deutsche Börse, Bayer und Volkswagen ihr Zahlenwerk. Vielleicht bringt die Berichtssaison ein wenig Ruhe in die aufgebrachte Anlegerschaft. Bisher läuft es für die deutsche Wirtschaft weiterhin rund, dies dürfte sich auch in den Zahlen der Unternehmen wiederspiegeln.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen guten Start in eine neue Börsenwoche.
Katja Sell
Das Ende der Mittelschicht
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- Kommentar von Iselin Jules
Apple ist nicht im Dow Jones, der Flugzeugbauer heisst Boeing und nicht Boing!!
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