Wulff-Affäre: Oh Unwissenheit, ick hör dir trappsen
Cindy Bach in Insider Daily
vom 5. Januar 2012, 14:30 Uhr
ENL5454
leg Dich nicht mit der "Bild"-Zeitung an! Diesen Rat hätte man Christian Wulff besser geben sollen, bevor er am 12. Dezember bei Bild-Chef Kai Diekmann einen Drohanruf startete, um die Berichterstattung bezüglich seines "Privat-Häusle-Kredits" zu unterbinden. Doch diesem Rat hätten noch viele zuvor kommen müssen. Denn von alleine ist er allem Anschein nach nicht drauf gekommen, dass es falsch ist, als Inhaber eines politischen Amtes auf Landesebene, eine große Geldsumme von einem Unternehmer zu leihen, zu welchem Zinssatz auch immer. Und man fährt dann erst recht nicht auch noch mehrfach auf Kosten, ähm Entschuldigung, auf "Einladung" verschiedener Unternehmer-Freunde in den Urlaub - obendrein sogar noch als Hochzeitsreise.
Oh Unwissenheit, ick hör dir trappsen. Man lässt sich in solch einer "Machtposition" ganz einfach nicht "aushalten", Punkt. Da kann Herr Wulff in seinem Interview gestern in ARD und ZDF gerne mehrfach betonen, dass es sich lediglich um Einladungen sehr, sehr alter Freunde der Familie handelte. Und die würde man schließlich nicht bezahlen. Er verlange auch kein Geld, wenn seine Familie in Berlin Besuch bekäme. Ein netter, aber erfolgloser Versuch der Rechtfertigung.
Mir will einfach nicht in den Kopf, warum er sich nicht bewusst war, dass ihm das irgendwann auf die Füße fällt. Die nahe Vergangenheit hat uns schließlich genug vergleichbare Fälle präsentiert. Hat Herr Wulff in den vergangenen Jahren mit offenen Augen geschlafen? Nein, denn im "Finger drauf halten" beim Versagen anderer war der Niedersachse immer ganz groß - man denke nur an seine Kritik an Bundespräsident Rau, als dieser in der "Flugaffäre" versank. Wollte er damit von sich selbst ablenken? Egal, ob Dummheit oder Dreistigkeit der Grund waren: Angesichts der Vorgeschichte ist es eine Schande, dass sich Christian Wulff überhaupt für das Amt des Bundespräsidenten zur Verfügung gestellt hat.
Ich bin ganz ehrlich gegen generelle öffentliche Verbal-Attacken, Hetze und Panikmache in den Medien, erst recht, wenn sie an Reißerischem nicht zu überbieten sind. Und so dachte ich mir auch zu Beginn dieser "Geschichte": "Oh nein, da hätten wir das nächste B-Opfer." Aber mal ehrlich: Das darf sich ein Bundespräsident einfach nicht erlauben. Und wenn er es sich erlaubt, dann darf er danach nicht so tun, als ob es das Normalste von der Welt ist. Ist es nicht, Herr Wulff - das hätte Ihnen die Bettina oder irgendein Berater einfach nur mal stecken müssen.
Jetzt geht es eigentlich nur noch um Imageschaden-Minimierung
Und nun? Warten wir gemeinsam darauf, wie lange sich der scheidende Bundespräsident noch an sein Amt klammert. Nach dem gestrigen Interview ist allen klar: Er will unbedingt bleiben. Und je länger er das tut, umso mehr leidet sein Image.
Ein Tipp von meiner Seite, Herr Wulff: Kennen Sie Margot Käßmann? Sie stolperte auch in Hannover. In einem der höchsten evangelischen Kirchenämter und damit in einer der höchsten Positionen für Moral und Ethik wurde sie im Februar 2010 des Fahrens unter Alkohol überführt. Doch sie hat ihr Gesicht gewahrt. Nachdem Käßmann ihren "schlimmen Fehler", den sie "gefährlich und unverantwortlich" nannte, offiziell in den Medien "zutiefst bedauert" hatte, trat sie am Folgetag von Bischofsamt und Ratsvorsitz zurück: Ihr Fehler habe ihre Führungsämter beschädigt, und sie könne diese künftig nicht mit der notwendigen Autorität ausüben. Sie wolle in der ihr eigenen Geradlinigkeit frei bleiben. Sie bleibe Pastorin der Hannoverschen Landeskirche. Und sie wiederholte einen Satz, den sie im November 2009 bei der Trauerandacht für Robert Enke gesagt hatte: "Du kannst nie tiefer fallen als in Gottes Hand."
Ob dieser Spruch dem gläubigen Katholiken Christian Wulff die Entscheidung erleichtern würde? Wohl kaum. Vielleicht hilft das: "Was Dir bleibt, ist ein günstig finanziertes Häuschen in Hannover und eine ordentliche Pension."
Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag.
Ihre
Cindy Bach
Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Lützenrath (05.01. 2012 14:57 Uhr):
welche Schnüffelmafia steckt dahinter, Politiker fertig zu machen? Warum können militante Leute aus den 60ern mit der 5. Ehefrau, oder Rotlichtfreunde aus dem Saarland ein hohes Ministeramt bekleiden, und niemand regt sich auf???
Antworten - Kommentar von Waldemar Patzewitz (05.01. 2012 14:58 Uhr):
Ich finde es langsam nicht mehr schön wie man den Bundespräsidenten hetzt.Deutschland ist eine absolute Neidgesellschaft.Man darf keine reichen Freunde haben.Ich nehme von meinen Gästen und Freunden auch keine Geld für Übernachtungen.Ich denke,das Christian Wulff noch eine gesunde Ansicht zu Freunden hat.Und hören Sie endlich auf mit der Kampagne gegen Ihn.Als ob die BRD sonst keine anderen Probleme hätte.Es gibt wichtigere Sachen auf den man den Focus haben sollte.
Antworten - Kommentar von Rolf Möller (05.01. 2012 15:22 Uhr):
Sein Verbleiben im Amt hängt am seidenen Faden, an dessen anderem Ende Frau Merkel zieht. Wenn Herr Wulff Charakter zeigen will, dann tritt er zurück und verzichtet auf den "Ehrensold".
Antworten - Kommentar von Wehner (05.01. 2012 15:25 Uhr):
Dümmer geht´s nimmer. Die übliche Journalistenschelde.Nach dem Motto: "Stich zu, er röchelt noch".
Antworten - Kommentar von Rhöner (05.01. 2012 15:38 Uhr):
Ich finde es nicht gut, wenn sich Ihre Publikation jetzt auch noch der Sache annimmt. Traurig finde ich es, wenn die Presse heute keinem Politiker mehr Freunde zugesteht (pers. Bande seit 35 Jahre). Welcher Journalist hat sich nicht schon mal von/durch Freunde helfen lassen. Nachbarschaftshilfe ist in einer funktionierenden Gemeinschaft wichtig. Wollen das die Journalisten nicht zur Kenntnis nehmen? Dann müßte jeder Journalist seine Daten auch so veröffentlichen, wie er es von den Politikern wünscht (Parteigzugehörigkeit, Finanzielle Situation, Schuldenkonditionen, Unternehmerkontakte etc.) Leider sind die Herren der Bildzeitung nicht so auskunftsfreudig.
Antworten
- Kommentar von willyk (05.01. 2012 15:53 Uhr):
Ich befürchte das ist nur die halbe Geschichte. Die Folgen eines Ruecktritts haben Sie nicht tematisiert. Was macht Angie, wenn ihr der zweite Bundespräsident vor die Füsse fällt? Und wer ist der potentielle Ersatz? (Und vielleicht lenkt das Theater auch ein wenig von der Euro-Krise ab, was auch ganz willkomen sei könnte ...)
Antworten - Kommentar von Riffel (05.01. 2012 15:59 Uhr):
Sehr geehrte Frau Bach, offensichltich sind Sie, wie Ihre Berufskollegen von der schreibenden Zunft, die einzigen fehlerfreien Menschen in diesem Lande. Sonst könnten Sie nicht Urteil sprechen über Andere, deren Sachverhalt ja eben nur von "der schreibenden Zunft" dargestellt wird bzw wurde. Bevor ich mich zu solch schweren Vorwürfen hinreißen lasse würde ich folgende Fargen geklärt haben wollen: 1. Sind alle Vorwürfe rechtlich und von unabhäniger Stelle geprüft? 2. Ist durch sein Verhalten Schaden für die Allgemeinheit entstanden? 3. Wer steckt wirklich hinter diesen Aktivitäten und wer verschafft sich durch die Vorwürfe Vorteile? Ich bin als Demokrat selbstverständlich für Pressefreiheit. Freiheit bedeutet jedoch auch Verantwortung. Verantwortung findet man bei den Medien z. Z. immer weniger. Vielmehr meine ich dass die medialen Akteure noch schlimmer geldgierig sind, als die bereits im Verruf befindlichen Banker. Dazu kommt der Machtmißbrauch der Medien, die mittlerweile dadurch unsere Wirtschaft und unser Land regieren. Kein Manager und kein Politiker erlaubt sich ein Wort gegen die Medien zusagen, denn das wäre sein Todesurteil. Die Konsequenz daraus kann deshalb nur lauten: Der Bundespräsident und sämtliche führenden politischen Ämter müßten mit den so fleckenlosen Redakteuren besetzt werden. Dann hätten wir wahrscheinlich den Himmel auf Erden, oder bald überall nur noch Chaos. Freundliche Grüße
Antworten - Kommentar von HANS P (05.01. 2012 16:01 Uhr):
Man hat den Eindruck, dass die derzeitige Kampagne gegen Wulff nicht aus dürftigen sachlichen Vorwürfen mündet, sondern ihn aus einem anderen Grunde um sein Amt zittern lassen soll: Wulff muss im Januar den staatsrechtlich problematischen, wenn nicht verfassungswidrigen Vertrag zur Abgabe der Finanzsouveränität, den EFM, unterschreiben, der schon jetzt als "zweiter Ermächtigungsvertrag“ in den Publikationen diskutiert wird. Die Berater von Wulff haben ihm wohl abgeraten. Wulff ist im Gegensatz zu Köhler Jurist und weiß um die Problematik von Unterschriften unter möglicherweise verfassungswidrige Verträge. Köhler hatte erst nach der Unterschrift Bedenken und Scham, Wulff schon vorher. Soll er jetzt durch diese Angriffe unterschriftsreif geschossen werden? Immerhin könnte ein als Jurist denkender und aufrechter Wulff seine Unterschrift unter den EFM-Vertrag verweigern und vor Unterschrift zurücktreten, statt erst nachher. Dann hätte die Kampagne über die privaten Kleinkariertheiten immer noch Ablenkungscharakter für den viel wichtigern Rücktrittsgrund seiner Verfassungsbedenken. Tritt er aber nicht zurück und unterschreibt er, hätte die Kampagne ihm rechtzeitig vorher die nötige Lehre erteilt, dass man der internationalen Finanzindustrie und der Europakommission nicht widersprechen darf.
Antworten - Kommentar von Robers Hans Joachim (05.01. 2012 16:18 Uhr):
es ist schon mehr als bedauerlich, dass es den deutschen Parteien egal ist, das wir, die Bürger der BRD, nicht den bestmöglichen Repräsentanten erhalten. Ich halte nicht viel von der SPD. (Eigentlich von keiner Partei mehr viel.) Doch eines muss man der SPD guthalten. Herr Dr. h.c. Gauck wäre für mich die Idealperson gewesen, welche das deutsche Volk nach Innen, wie nach außen am Besten vertreten hätte. Ich habe selten, bis garnicht eine solche Persönlichkeit in den letzten Jahren anläßlich eines Vortrages kennenlernen dürfen. Nicht nur diese Biografie kann und konnte ein Herr Wulff doch niemals vorweisen. Man muss manchmal auch Toleranz leben dürfen, aber soviel Ungeschick und Unbedarftheit schadet der Position des Bundespräsidenten. Nun haben wir die Scherben auf dem Boden liegen. Aber niemand will sie aufsammeln. Diese Scherben kosten nicht nur Ansehen, sondern auch viel Geld, wenn Herr Wulff seine Kündigung erhält. 200.000,- Euro + Auto + Sekretärin + Arbeitszimmer + Sonstiges. Das sind locker 400.000,- Euro/Jahr, lebenslang, welche woanders fehlen. Mir fehlt er nicht. Es ist aber schade für das viele Geld. Vielleicht klappts ja doch noch mit Herrn Joachim Gauck. Das wäre ja mal ein froher Beginn im wohl nicht so viel gutes versprechendes Jahr 2012.
Antworten - Kommentar von Manfred Krieger (05.01. 2012 18:20 Uhr):
Im vergangenen Jahr war meine Frau u. ich zur Hochzeit eines befreundeten Paares eingeladen.300km weit weg sodaß auch 2 Übernachtungen nötig waren,die für uns gebucht und auch bezahlt wurden.Wenn ich diese Hotelrechnung an unsere Freunde bezahlen hätte wollen wären meine Gastgeber sehr erbost und schlichtweg sauer gewesen.So geht es uns auch wenn wir amerikanische Freunde in USA besuchen.Wir haben da auch ein sehr schönes Appartement zur Verfügung.Dies alles geschiehd aber auf Gegenseitigkeit. Das ist nun mal Gastfreundschaft wie wir es verstehen .Warum um Himmelswillen sollte dies nicht auch unserem Bundespräsidenten zustehen?? Ich finde,daß nach der gestrigen Fernsehübertragung endlich Schluß sein sollte mit den Anschuldigungen.Ich fand das eine Demütigung unseres Bundespräsidenten. Ich könnte es verstehn wenn er alles hinwirft und geht,was er aber nicht vorhat und hab alle Achtung davor ,daß er seinem Land bis zum Ende seiner Amtszeit dienen will.Wenn das nicht so wäre ,würde Deutschland weltweit Schaden nehmen. All diejenigen anprangernden Personen sollten vor ihrer eigenen Tür kehren.
Antworten
- Kommentar von Mayer (05.01. 2012 20:43 Uhr):
Danke, Frau Bach. Sie sprechen mir aus dem Herzen. Christian Wulff hatte offensichtlich nie ein Gefühl für die Verantwortung, die ein Politiker in hohen Ämtern dem Volk gegenüber hat. Er hat sich geradezu als Schnorrer erwiesen, dann als Lügner, und als Schlimmstes als Dummkopf, als er sich mit der Presse anlegte. Und jetzt biedert er sich dem braven (wie er hofft) Volk an. Nein, in einem Land mit so einem Präsidenten möchte ich lieber nicht leben. Aber rausekeln lasse ich mich auch nicht.
Antworten - Kommentar von HBrockmann (05.01. 2012 21:12 Uhr):
Sehr geehrte Frau Bach, ich stimme Ihnen voll zu. Herr Wulff sollte in Kürze elegant das Handtuch werfen. Sonst wird er noch unglaubwürdiger. MfG
Antworten - Kommentar von Dr Klaus Landfried (05.01. 2012 22:22 Uhr):
Dies war, sehr geehrte Frau Bach, keine Meisterleistung aus Ihrer Feder. Ich würde den Beitrag schäbig nennen. Einem Herdentrend der ohnehin fast schon gleichgeschalteten "großen" Medien nachlaufen, das passt nicht zum <Insider Daily>. Ansprüche stellen an Leute, die einen nicht vergnügungssteuerpflichtigen Job ("Dienst am Volk") machen, die man selbst selten genug erfüllt. Für mich hat Wulff absolut normale Dinge "getan", nichts davon war kriminell oder hatte einen schlechten Geruch. Nichts war da vor Dritten zu rechtfertigen! Wer kurzfristig über Geldmarkt finanzierte, musste damals natürlich nicht mehr zahlen als Wulff. Das sollte eine "Insiderin" wissen. Bei anderen "Fakten" ähnlich. Ich würde allerdings nie einem BILD-Redakteur soweit trauen dass ich ihn per Telefon um etwas bitte. Das war naiv. Ja, aber die anderen Vorwürfe sind nichts als übles Pharisäertum. So wirds dann peinlich, für Sie, nicht für den Bundespräsidenten. Die Schnüffelsucht im Privaten aller Art beim Bundespräsidenten hat zwei Antriebe: einmal den aus Auflagen/Clicks/Geldgier der Medien-Leute, die sowieso keinen Anstand kennen (wieviele "stories" hat BILD erfinden lassen, weil sonst nichts da war. Oder der SPIEGEL? "News of the World" und ein gewisser Murdoch lassen grüßen. Und der zweite Antrieb ist Neid, Machtneid. Das krampfhafte und zugleich niederträchtige Taktieren der jämmerlichen Opposition im Deutschen Bundestag, um endlich diese Koalition zu erledigen. Und um den eigenen "Sumpf" (die "lustigen" Geschichten eines ehemaligen SPD-Ministerpräsidenten in Niedersachsen schon vergessen?)an die Stelle des jetzigen Dilettantismus zu setzen. Gut, dass bald Karneval ist...
Antworten - Kommentar von Peter Hengst (06.01. 2012 10:54 Uhr):
Hallo Frau Bach, Ihr Artikel liest sich ja nett, trieft aber vor Missgunst. Nach dem Interview mit ARD und ZDF habe ich gehofft, dass der BP nun wieder für seine täglichen Aufgaben zur Verfügung steht. Mich hat sein Appell überzeugt, dass auch ein BP einen privaten Freundeskreis haben darf. Alles andere wäre sehr schlimm. Mich hat auch überzeugt, dass Herr Wulff weder in seinen Ämtern noch in diesem Freundeskreis gegen Gesetze verstoßen hat. Das unterscheidet ihn auch von Frau Käßmann, die unter Alkoholeinfluss bei Rot über eine Ampel gefahren ist. Der Anruf des BP bei dem Chef der Bildzeitung war sicherlich vertraulich und nicht für die Öffentlichkeit bestimmt. Es ist typisch für die Medienhetze, dass es jetzt mit diesem Thema weiter geht. Ich finde, dass Herr Wulff jetzt gut beraten wäre, wenn er auf die Forderungen der Parteien und der Presse mit keinem Wort mehr eingeht, sich auf seine Amtsführung konzentriert und in sein Privatleben keinen Einblick mehr zulässt. Ich hätte auch Verständnis dafür, wenn er auf Kontakte mit der Bildzeitung und ähnlichen Publikationen verzichten würde, zumal der Chef der Bildzeitung über ein vertrauliches Telefonat des BP den stellvertretenden Chef in aller Öffentlichkeit plaudern lässt, was wieder andere Medien genüsslich aufgreifen. Abschließend nochmal: Ich habe große Achtung für Frau Käßmann, das Privatleben der BP ist aber hinreichend von ihm erläutert und mit der Gesetzesverletzung von Frau Käßmann unter keinem Aspekt vergleichbar.
Antworten - Kommentar von Sabine Walther (07.01. 2012 07:42 Uhr):
Werte Frau Bach, es ist schon lustig wie auch Sie die Meinung der Springerpresse verbreiten. In einem Land,in dem eine billige Kopie von Margot Honnecker ins Kanzleramt lanciert wurde,mit einer Biografie die bis heute jedem kleinen Angestellte seinen Job gekostet hätte,wegen solcher Kleinigkeiten einen Politiker anzuprangern,ist lächerlich. Stattdessen sollten Sie sich mal Wulffs Rede vom Sommer in Lindau zu Gemüte führen,vielleicht sieht die Sache dann schon ganz anders aus! MfG
Antworten