Ein Grund für die Verschlechterung am US-Arbeitsmarkt
Bill Bonner in Kapitalschutz Akte zum Thema Kapitalschutz
vom 30. Juli 2010, 07:30 Uhr
ENL5454
Hatten Sie schon mal einen Job?
Eine Auflistung zeigt, wie viele Minister von US-Präsidenten zuvor in der freien Wirtschaft gearbeitet hatten. Wissen Sie, wirklich in der freien Wirtschaft, nicht beim Staat.
Wer weiß noch, was das ist? Ein privates Unternehmen?
Hier die Auflistung:
- Roosevelt - 38%
- Taft - 40%
- Wilson - 52%
- Harding - 49%
- Coolidge - 48%
- Hoover - 42%
- FDR - 50%
- Truman - 50%
- Eisenhower - 57%
- Kennedy - 30%
- LBJ - 47%
- Nixon - 53%
- Ford - 42%
- Carter - 32%
- Reagan - 56%
- GHW Bush - 51%
- Clinton - 39%
- GW Bush - 55%
Und 100 Gummipunkte gewinnt....
Obama. Da liegt der Anteil bei gerade einmal 8%. Ja, acht Prozent!
Und das ist der Typ, der uns Amerikanern sagen will, wie wir unser Leben führen sollen!
Nur einer von zwölf im Kabinett von Obama hat zuvor in der freien Wirtschaft gearbeitet.
Und das sind die Leute, die Arbeitsplatz-Gipfel" abhalten; werden die unsere Unternehmen führen, für uns die Entscheidungen treffen? Wollen Sie denen jeden Aspekt ihres Lebens anvertrauen?
ähnliche Beiträge:
Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Bernd Fouquet (30.07. 2010 09:00 Uhr):
Und bei welcher "freien Wirtschaft" haben die betreffenden Minister so "gearbeitet"? Bei Goldman Sucks? Bei der Schmarotzerfirma Haliburton? Da ist mir, ehrlich gesagt, sogar ein lebenslaenglicher Beamter noch lieber. Einen schoenen Gruss vom Bernie
Antworten - Kommentar von Dr Lützenrath (30.07. 2010 09:12 Uhr):
in Deutschland gilt es als schäbig, wenn Regierungsmitglieder Beziehungen zur Privatwirtschaft haben. Statt darin Kompetenz und Unabhängigkeit im politischen Amt zu sehen, kommt eine Neiddebatte auf. -Lü-
Antworten - Kommentar von Peter Scholz (30.07. 2010 12:10 Uhr):
Wenn GW Bush - 55% hatte, dann sind mir die 8% von Obama 80% wert.
Antworten - Kommentar von Peter Harting (31.07. 2010 08:55 Uhr):
Wenn die Zahlen stimmen, sind solche Statistiken brauchbar. Wer lernt daraus? Und was?
Antworten - Kommentar von Werner Dittrich (31.07. 2010 09:21 Uhr):
Die US-Regierung wie unsere und viele andere Regierungen werden von weniger bis erfolglosen Mitgliedern geführt, obwohl es das jeweilig größte Wirtschaftsunter- nehmen ist. Erfolge haben Berufsgruppen mit staatl. Garantien wie Apotheker etc.
Antworten
ENL5454
- Kommentar von Rue (31.07. 2010 16:11 Uhr):
Ich habe Bill Bonners Reflexionen über den Staat immer offen gelesen. Heute wage ich zu fragen, ob diese Einschätzung und die beabsichtigte Wirkung zu weitgehend aus dem Fenster vertönt wurde. Waren nicht alle Regierungen mit dem "Makel", die Bill Bonner in ihnen sieht, nicht gerade immer wieder volkskonsolidierend gewesen und die Regierungen mit hohem Wirtschaftsleuteanteil an einer Katastrophe beteiligt gewesen, und zwar alle Regierungen mit so genannter Wirtschaftsprofessionalität?
Antworten - Kommentar von Ben Johnson (02.08. 2010 11:11 Uhr):
Prinzipiell hat Bill Bonner recht, aber in der Praxis nicht. Schauen Sie mal Ronald Reagan an, mit 56% die höchste Zahl von erfahrenen Leuten aus der Wirtschaft. Mit seine Supply-Side Economics plus Star Wars hat er trotz "Experten" die Wirtschaft ziemlich ruiniert. Den anderen Republikanischen Präsidenten ging es nicht wesentlich besser.
Antworten - Kommentar von Martin Gruss (02.08. 2010 15:53 Uhr):
Auch in Deutschland ist das nicht anders. In den Regierungen Juristen und Lehrer soweit das Auge reicht. Dazu kommt, dass Lehrer im richtigen Leben der Erwachsenen selten angekommen sind.
Antworten