Ein fiskalischer Notstand aufgrund ahnungsloser Unruhestifter
Bill Bonner in Kapitalschutz Akte zum Thema Kapitalschutz
vom 3. Dezember 2009, 07:30 Uhr
ENL5454
An einem typischen Tag an der Wall Street fällt der Dow ein wenig. Öl bricht ein wenig ein. Der Dollar hält sich bei vielleicht 1,50 Dollar je Euro - da, wo er schon seit Monaten war. Und der Goldpreis steigt.
Ganz egal was sonst passiert. Gold steigt. Seien Sie jedoch auf der Hut. Dieser Goldmarkt ist fällig für eine Korrektur.
Wie ich zuletzt schon sagte, ein wenig Staatsführung kann einen weit bringen. Sie denken vielleicht die Regierungsvertreter hätten ihre Lektion mittlerweile gelernt. Ihre geringen Zinssätze... haben die Hypothekenkredite subventioniert... und zur größten Blase der Geschichte bei den amerikanischen Immobilien geführt. Aber nein... sie sorgen weiter für Unruhe.
Das Folgende stammt vom Independence Institute:
Das amerikanische Bundes-Unterministerium zu Wohnungsfragen ermutigt zu weiteren schlechten Hypothekenkrediten."
Beachtliche 20 Prozent des Portfolios der Hypothekenkredite bei der Federal Housing Administration im Umfang von 725 Milliarden Dollar werden nicht bezahlt werden können, als Folge der jüngsten Kampagne der Behörde, erstmalige Hauskäufer mit wenig Bargeld und schwacher Kreditwürdigkeit zu subventionieren."
Diese Prognose stammt von einem Insider der Branche, der das alles schon einmal erlebt hat: es ist der einstige oberste Kreditbeamte von Fannie Mae, Edward Pinto, der zuletzt vor einem Komitee des Hauses zu einem sich aufbrauenden Sturm der Zahlungsverzüge bei den Hypotheken der Federal Housing Administration ausgesagt hat. Es ist mal wieder ein Déjà vu. Aber warum haben die Bundespolitiker denn zugelassen, dass sich die Geschichte wiederholt?"
Wenn wir unserer glorreichen Führung zuhören, die derartige Angelegenheiten diskutiert, bedeutet das festzustellen, dass sie kein wirkliches Verständnis dessen haben, womit sie sich beschäftigen", schreibt Robert Higgs, ein Senior Fellow des Independent Institute in einem Beitrag. Sie erkennen den Zusammenbruch der künstlich stimulierten Bauindustrie und sie schließen daraus, dass die Regierung die Bauindustrie noch stärker subventionieren muss. Sie sehen den Zusammenbruch bei den Immobilienpreisen und sie schließen daraus: Die Regierung muss die Nachfrage nach Immobilen weiter steigern, damit die Preise wieder steigen.
Hätten die Politiker die Gründe für den Immobilienboom und die daran anschließende Krise verstanden, sie hätten die Subventionierung von ungeeigneten Kreditnehmern abgebrochen; sie hätten aufgehört zu versuchen den Preis der Häuser weiter ansteigen zu lassen und sie hätten zugelassen, dass der wirtschaftliche Prozess sich selbst über die Marktprozesse ins Reine bringt. Higgs fährt fort: Indem man einfach immer mehr der gleichen verzerrenden Politik anhäuft, die die Krise überhaupt erst hervorgerufen hat, kann man im besten Falle den Tag der Abrechnung nur hinauszögern. Dagegen werden die Anpassungen, die irgendwann auftreten werden, größer werden."
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Hartmut Fischer (03.12. 2009 11:53 Uhr):
Das wirklich Alarmierende ist die psychische Zermürbung der etablierten Unternehmer durch Bürokratie und Seuern, um letztlich ein völlig überzogenes Wohlfahrtssystem mit einem fetten Bodensatz asozialer Parasiten unter dem "Gebot der Menschenwürde" nicht nur zu erhalten, sondern noch ständig zu expandieren. (ca. 100 Milliarden diskutierter "sozialer" "Nebenhaushalt" der neuen Regierung) Es droht also nicht nur der finanzielle, sondern auch der "moralische" Bankrott der Leistungsträger dieser Gesellschaft, und letzterer wird ersteren endgültig herbeizwingen Hartmut Fischer
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