Ein Beispiel für eine konkrete Trading-Empfehlung
Michael Vaupel in Traders Daily zum Thema Rohstoffe
vom 4. März 2009, 12:00 Uhr
ENL5454
*** Heute möchte ich Ihnen zeigen, wie eine konkrete Empfhehlung in meinem kostenpflichtigen Premium-Dienst (Rohstoff Signale) aussehen kann.
Ich nehme ein aktuelles Beispiel, darf allerdings die konkrete Empfehlung nicht nennen (das ist wie üblich eine strikte Vorgabe des Verlags: Konkrete Scheine darf ich nur im kostenpflichtigen Dienst empfehlen, bitte da um Verständnis). Nun, ich habe die Bezeichnung und die Wertpapierkenn-Nummer deshalb mit einem "XXX" austauschen müssen.
Sie können sich aber auf diese Weise dennoch einfach einmal einen Eindruck davon machen (wenn Sie möchten), wie eine meiner konkreten Empfehlungen typischerweise aussieht. Diese Meldung schickte ich gestern raus:
*** Liebe Rohstoff-Traderin, lieber Rohstoff-Trader,
und hier die angekündigte Neuempfehlung:
Ich möchte bei XXX „short gehen", das heißt auf fallende Preise setzen.
Begründung:
Ich habe bei der Situation des XXXpreises zahlreiche Parallelen zu Aluminium gefunden - und bei Aluminium setzen wir seit 4 Wochen erfolgreich auf fallende Preise.
Bei XXX ist es so:
Zunächst einmal haben wir eine ausgeprägte „Contango"-Situation. So etwas ist für einen Short-Trade gut! Was ich damit meine...hier zunächst eine Grafik:

Diese Grafik zeigt die Preise an der wichtigen XXX-Börse London an (und zwar in Dollar je Tonne). Finden Sie unter XXX
Hier können Sie Folgendes erkennen: Wenn Sie eine Tonne XXX zur sofortigen Lieferung kaufen möchten, dann müssen Sie derzeit XXX Dollar auf den Tisch legen.
Wenn Sie hingegen eine Tonne XXX kaufen, das aber erst in 15 Monaten geliefert haben möchten, müssen Sie XXX Dollar zahlen („15-Months Seller"). Je weiter der Liefertermin in der Zukunft liegt, desto teurer der Preis.
Und genau so eine Situation heißt bei Rohstoff-Tradern „Contango".
Das ist unsere Chance: Denn wenn wir nun ein Short-Zertifikat kaufen, dann ist bei XXX für die Zukunft ein gewisser Anstieg (nämlich der Anstieg, welcher oben dargestellt ist) schon im Kurs „drin".
Wenn nun XXX aber gar nicht so stark steigt, wie oben angegeben - dann ist das für ein Short-Zertifikat gut, denn der Anstieg war schwächer als erwartet. Dann steigt ein Short-Zertifikat tendenziell (die technische Erklärung ist etwas kompliziert, es geht um „Rollen der Futures", führt an dieser Stelle zu weit).
Und wenn der XXX-Preis sogar fallen sollte, wäre dies für ein Short-Zertifikat noch besser!
Und ich bin durchaus der Ansicht, dass der XXX-preis eher fallen als steigen wird.
Ein Haupt-Grund für meine Einschätzung:
Die stark steigenden Lagerbestände an XXX.
Dazu veröffentlicht die wichtige Londoner XXX-Börse konkrete Zahlen. Und sehen Sie sich einmal an, wie stark die XXX-Lagerbestände in den letzten 30 Tagen gestiegen sind:

So stark steigende Lagerbestände sprechen eine klare Sprache: Derzeit liegt das Angebot über der Nachfrage. Und die Nachfrage sollte auch in den nächsten Wochen keineswegs sprungartig nach oben schießen - schließlich sind wir in einer Finanzkrise, und die US-Wirtschaft ist im vierten Quartal um 6,2% geschrumpft.
Mit anderen Worten: Die Lagerbestände werden wahrscheinlich noch eine Zeitlang weiter steigen, und das sollte auf den XXX-Preis drücken.
Bleibt noch die Saisonalität. Und auch die spricht für eine Short-Positionierung: Denn im Durchschnitt der letzten 13 Jahre war der März ein für den XXX-Preis schlechter Monat. Traditionell tendiert der XXX-Preis von März bis Juni schwächer, bevor er dann in der zweiten Jahreshälfte stärker notiert.
Das alleine wäre für mich ganz bestimmt kein Kaufgrund (nur weil etwas jahrelang so war, muss es nicht auch dieses Jahr so sein) - doch wenn dieser Grund unsere ohnehin beabsichtigte Positionierung stützt, dann umso besser!
Zur Umsetzung:
Wir kaufen das XXX Short-Zertifikat mit der ISIN: XXX.
*** Es folgten Details zu diesem konkreten Schein und die konkrete Handlungsanweisung "Kaufen", mit Börsenplatz- und Limitvorgabe.
*** Und dies - Werbung in eigener Sache - der Hinweis: Falls das etwas für Sie sein könnte, dann schauen Sie sich meine "Rohstoff Signale" doch einfach einmal an: Unter diesem Link können Sie den Dienst kostenlos testen.
Mit herzlichem Gruß,
Ihr
Michael Vaupel