Dr. Steve Sjuggerud in Investors Daily
vom
Als die Aktie auf dem Weg nach unten war, fragten uns viele Leser, wann sie wieder einsteigen sollten. Ein großes Problem für Anleger: Sie nehmen eine Anlage oft als persönlichen Triumph und halten dann ewig an einer Aktie fest. Wir haben bei JDS nie zurückgesehen und sie auch nie wieder gekauft.
Der Gewinn von knapp 900 Prozent, den die Leser machten, hatte überhaupt nichts mit Aktienanalyse zu tun. Sicher, er erforderte die richtige Anlageentscheidung, aber der größte Teil des Kursanstiegs ging auf das Konto der damaligen allgemeinen Hysterie. Den größten Anteil daran, dass wir überhaupt so einen hohen Profit machen konnten, verdanken wir unserer disziplinierten Exit-Strategie. Also genaue Beachtung unseres Trailing Stopps, der mit den steigenden Kursen immer weiter nachgezogen wurde.
Vielleicht sind viele damalige Leser erst relativ relativ eingestiegen. Aber wenn sie unsere Exit-Strategie eingehalten haben, haben auch sie mehrere hundert Prozent verdient. Aber egal. Ich vermute, die meisten Anleger ziehen ihre Stopps nicht automatisch nach...
Ende 1999 hatten wir etwa 20 Aktien auf unserer Empfehlungsliste. Im April 2000 waren wir bei fast allen (mit Gewinn) ausgestoppt. Im Nachhinein sieht das wirklich genial aus.
War es nicht einfach brillant von uns, bei JDS ganz unten einzusteigen und nur 25 Prozent unter dem absoluten Hoch mit einem Gewinn von rund 900 Prozent zu verkaufen? Unsere disziplinierte Verkaufsstrategie verdient einfach Ihr Vertrauen.
Doch natürlich besteht das Leben eines Börsianers nicht nur aus Gewinnen. Morgen schildere ich Ihnen meinen größten Flop.
Good Investing
Steve