Eckert & Ziegler auf der radioaktiven Erfolgswelle
Klaus Buhl in Nebenwerte Daily zum Thema Nebenwerte
vom 18. Februar 2010, 17:00 Uhr
ENL5462
Auch heute gibt es wieder Beweise dafür, dass es viele herausragende Nebenwerte in Deutschland gibt, die trotz allgemein wirtschaftlich schwieriger Verhältnisse unbeirrt ihren Erfolgsweg beschreiten. Dazu gehört mit Sicherheit die Firma Eckert und Ziegler aus Berlin, die sich mit Strahlen- und Medizintechnik befasst. Im Mittelpunkt des Geschäfts der Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG steht die Entwicklung und Herstellung von schwach radioaktiven Strahlenquellen und Komponenten für den medizinischen, industriellen und wissenschaftlichen Bereich. Nach firmeneigenen Angaben dominiert der Bereich Industrie & Nuclear Imaging, der eine wesentliche Rolle in der Funktions-, Stoffwechsel- und Lokalisationsdiagnostik spielt. Eckert & Ziegler produziert Kalibrier- und Referenzstrahler für so genannte Gamma-Kameras und Positronen-Emissions-Computertomographen (PET). Hiermit kann eine immer größere Zahl von Krankheiten diagnostiziert werden, woraus eine zunehmende Bedeutung dieses Verfahrens abgeleitet wird. Eckert & Ziegler bezeichnet sich dabei als führend mit einem Weltmarktanteil von rund zwei Dritteln. Das operative Geschäft untergliedert sich in die drei Segmente Therapie, Nuklearmedizin und Radiopharmazie.
Heute meldete die Firma, über deren Erfolgsgeschichte ich hier schon einmal berichtet habe, im Geschäftsjahr 2009 den Umsatz um 42% auf 102 Mio. Euro gesteigert zu haben. Im selben Zeitraum verdreifachte sich der Jahresüberschuss beinahe von knapp 5 auf rund 14 Mio. Euro. Dies entspricht ca. 3,58 Euro pro Aktie. In diesem Ergebnis sind allerdings positive Sondereffekte von 6 Mio Euro für Rückstellungsauflösungen im Zusammenhang mit einer Firmenübernahme enthalten. Den größten Wachstumsbeitrag lieferte das Segment Therapie. Der Umsatz wuchs hier um 10% auf 30 Mio. EUR. Nachdem im Vorjahr aufgrund von Restrukturierungsmaßnahmen noch ein Verlust ausgewiesen wurde, erwirtschaftete dieser Bereich einen deutlichen Gewinn.
Intakter Aufwärtstrend
Quelle: tradesignalonline.com
Dies nenne ich einen sauberen" Aufwärtstrend. Kürzere Seitwärtstrends und Konsolidierungsphasen werden immer wieder von neuen positiven Kursimpulsen gekontert. So auch die seit dem Spätsommer andauernde Verschnaufpause des Charts, die die steigende 200-Tage-Linie nicht ankratzen konnte, dafür aber seit einigen Tagen die Bullen wieder mächtig anlockt. Da auch die Markttechnik einem neuen Hoch nicht im Wege steht, bin ich mir recht sicher, dass das Hoch bei 22 Euro in den nächsten Tagen geknackt wird.
Konkrete Empfehlungen erhalten Sie wie gewohnt im Nebenwerte-Insider!
Mit herzlichen Grüßen
Ihr Klaus Buhl
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