Dunkle Zeiten für Uran-Explorer

in Profit Radar
vom


Die kleinen Explorerfirmen brauchen daher immer viel Fremdkapital. Aber woher sollen sie das nun bekommen? Welche Banken und Institutionellen  werden bei dieser unsicheren Lage jetzt noch Millionen in junge Uran-Explorationsprojekte investieren? Diesen Firmen wird einfach das Geld ausgehen.

Die Alternative: Die Firmen werden ihre Explorationen und Entwicklungen auf Jahre auf ein Minimum herunter fahren und warten, bis die Zeit wieder besser werden. Das wird einigen Firmen das Überleben retten. Aber für die Aktionäre macht das keinen Unterschied. Denn ohne positive Explorationsmeldungen sind die Aktienkurse der kleinen Explorer, die ja ansonsten nichts vorzuweisen haben, auch dann klinisch tot. 


Es wird sicherlich immer mal wieder zu kurzfristigen Rebound-Bewegungen nach oben kommen. Und sicherlich werden Zocker einige Uran-Pennystocks mal für einige Wochen oder Monate nach oben jubeln. Aber das ändert nichts an dem übergeordneten Trend: Die Uranstory ist als Anlagethema vom Tisch. Das meine ich damit, wenn ich schreibe, dass das Chance-Risiko-Profil bei Uranaktien, vor allem bei den Explorern zerstört ist.

Deshalb macht es auch keinen Sinn, Uranwerte weiterhin im Depot zu halten. Wenn jetzt die Atomenergie-Gegner unter Ihnen jubeln, dann muss ich allerdings kräftig Wasser in den Wein schütten. Ein berühmtes Zitat eines US-Reporters für American Football sagt es perfekt: „Not so fast, my friend". Darauf gehe ich in der nächsten Ausgabe ein.

 

 

Have a successful day,

 

Ihr

 

Daniel Wilhelmi

 


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