Dürren… Brände… Plagen…
Bill Bonner in Kapitalschutz Akte zum Thema Kapitalschutz
vom 18. Februar 2009, 07:30 Uhr
ENL5454
Die armen Australier mussten die Brandherde in der gesamten Provinz bekämpfen. Insgesamt sind 200 Menschen gestorben... es gibt Schäden an Immobilien im Wert von einer halben Milliarde Dollar.
In China gibt es auch eine schreckliche Dürre... die schlimmste Dürre in 50 Jahren. Peking hat 10 Millionen Euro aufgebracht, um den Landpächtern zu helfen.
Schlimmste Dürre seit 1951 in China
Chris Mayer schickt diese Notiz:
China steckt mitten in der schlimmsten Dürre seit 1951. In Peking hat es seit 100 Tagen nicht mehr geregnet. Fast ein Fünftel der chinesischen Weizenernte ist gefährdet und mehr als 1,8 Millionen Stück Vieh haben nicht genug Wasser. Mehr als 3,7 Millionen Menschen blicken einer Wasserknappheit entgegen, genauso wie 23 Millionen Acker Farmland. Flüsse und Seen trocknen aus und die Bauern bohren tiefer als je zuvor um die sinkenden Wasserbecken zu erreichen."
Wie das bei solchen Dingen üblich ist, hätte es zu keiner schlimmeren Zeit passieren können. Die Wirtschaft schleppt sich offenkundig nur noch dahin, wie auch im Rest der Welt. Die Arbeitslosenzahlen steigen. Und die Lebensmittelpreise könnten auch steigen. Das ist keine gute Kombination für ein Land, in dem schon jetzt einiges an Aufruhr unter der Oberfläche brodelt."
Missmanagement bei der Wasserversorgung war in China schon lange ein Problem. Verschwenderische Bewässerungen stellen dabei eine der Schwierigkeiten dar. Genauso die Umweltverschmutzung und die massenhafte Urbanisierung der Städte, ganz besonders in den stärker industrialisierten - aber ausgedörrten - Gegenden im Norden.
Gute Aussichten für Unternehmen aus dem Sektor der Wasserversorgung
Die Regierung weiß um das Problem und schreitet nun mit einer Reihe von Notfallmaßnahmen zur Tat, darunter die finanzielle Hilfe für Farmer. Eine dieser Maßnahmen ist die Erhöhung der Subventionierungen für die Bewässerungsprojekte."
Im Laufe einiger Jahre gehe ich davon aus, dass die Ausstattung zur Bewässerung eine immer größere Rolle spielen wird, wenn es darum geht, den Wasserverbrauch zu reduzieren. Wasserprobleme werden erst schlimmer werden, ehe sie wieder besser werden. Die Unternehmen, die die Werkzeuge herstellen und die über das Fachwissen verfügen, um diese Probleme zu lösen, werden sehr wertvoll werden. Und genauso ihre Aktien."
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