DowJones - Was bringt uns 2012?
Sven Weisenhaus in Wave Daily
vom 19. Januar 2012, 13:00 Uhr
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am Ende des gestrigen Fazit bin ich kurz auf die Erwartungen für dieses Jahr aus saisonaler Sicht eingegangen. In Verbindung mit dem Aufwärtstrend in den US-Indizes und in den US-Wirtschaftsdaten sollte es demnach bis zum Sommer weiter bullisch bleiben.
(Quelle: www.seasonalcharts.de) DowJones, durchschnittlicher Verlauf, letzte 40 Jahre
Schaut man sich diesen durchschnittlichen Verlauf des DowJones der letzten 40 Jahre an, so verwundert einen der Sommer-Crash im letzten Jahr eigentlich kaum noch. Auch die Erwartungen an steigende Kurse bis zum Sommer in diesem Jahr dürften sich hiermit verstärken.
Der 4-Jahres-Wahlzyklus
Doch wir haben auch Wahlen in den USA Ende diesen Jahres und da gibt es noch eine andere Statistik, die Herr Dimitri Speck von Seasonalcharts.com pflegt: den 4-Jahres-Wahlzyklus. Er teilt sich auf in
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2009: Nachwahljahr (Post-Election Year)
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2010: Zwischenwahljahr (Midterm Year)
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2011: Vorwahljahr (Pre-Election Year)
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2012: Wahljahr (Election Year)
Und aus der folgenden Grafik, die nur den durchschnittlichen Verlauf des DowJones-Index in Wahljahren darstellt, kann man nur das Fazit ziehen, dass man erst im Sommer einsteigen sollte.
(Quelle: www.seasonalcharts.de) DowJones, durchschnittlicher Verlauf, Wahljahre
Welch ein Dilemma! Im vorangegangenen Chart sollte man doch genau im Sommer aussteigen. Nun stellt sich die Frage, welche Statistik überwiegt?
Ab Oktober zeigen beide Grafiken steigende Kurse an!
Mein (nicht ganz ernst gemeinter) Tipp: Am besten erst im Oktober einsteigen, denn ab da zeigen beide Grafiken steigende Kurse an. Aber so einen Tipp will ja im Januar niemand hören, der an den schnellen Gewinnen interessiert ist. Na ja, man könnte ja schon Ende August kurzzeitig short gehen, denn da deuten beide Trendlinien nach unten. Aber bis August die Füße still halten? Und eine Garantie ist ein durchschnittlicher Verlauf auch nicht.
Man sollte solche Zahlenspielereien nicht außer Acht lassen und vielleicht im Hinterkopf haben, aber die Basis für Kauf- und Verkaufsentscheidungen sollten sie nicht sein.