Dow schafft bisher nur bescheidene +11%
Volkmar Michler in Profit Radar
vom 2. November 2009, 19:00 Uhr
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Die US-Börsen geben mal wieder den Takt vor. Nicht was die Performance, sondern eher was die Meldungen anbelangt. Denn die US-Börsen haben in diesem Jahr bisher im Vergleich zu den Schwellenländer-Börse deutlich schlechter abgeschnitten haben. Der Dow schafft es seit Jahresanfang gerade einmal auf bescheidene +111%, die chinesischen Börsen, inklusive dem Hongkonger Hang Seng Index, kommen auf Zuwächse zwischen 50% und über 97%.
Doch auch wenn sämtliche Schwellenländer-Börsen Dow & Co in diesem Jahr locker abgehängt haben, blickt die Welt auf die USA und fragt sich: Wie steht es mit dem Arbeitsmarkt? Wie sieht es mit dem Verbrauchervertrauen aus? Und dazu kommen aus den USA eher durchwachsene Meldungen.
Fangen wir mit dem Positiven an. Erfreuliche Nachrichten gibt es vom arg gebeutelten US-Immobilienmarkt. Hier sind die Preise stärker als erwartet gestiegen. In den 20 größten Städten der USA sind die Preise im Sommer um 1,2% gestiegen, erwartet wurden 0,7%.
Nach einem Rückgang der US-Hauspreise von fast 12% seit Jahresbeginn ist das schon ein erster Lichtblick, zumal das Platzen der Immobilienblase in den USA einer der Auslöser für die weltweite Finanzkrise.