Dow Jones: Der zweitschlimmste Tag des Jahres

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Liebe Leser,

Paralysierte Fed, schwächelnder Dollar, steigender Ölpreis und erwartete weiter steigende Preise , Inflationsgefahren, enttäuschende Unternehmenszahlen, negative Branchenstudie von Goldman Sachs für den Bankensektor (insb. zu Citigroup und Merrill Lynch), finanzielle Schieflagen bei General Motors - das war zu viel für den Dow Jones.


Der US-amerikanische „Leid"-Index sackte gestern um 3,03 Prozent auf ein 21-Monats-Tief bei 11.453 Punkten. Bei den anderen amerikanischen Indizes sah es auch nicht besser aus: Der marktbreite S&P-500-Index verlor 2,94 Prozent auf 1.283,15 Punkte, der NASDAQ Composite- fiel um 3,33 Prozent auf 2.321,4 und der NASDAQ 100 gab sogar 4,06 Prozent auf 1.855,39 Punkte ab.

Dow Jones Chart

Sie sehen es im Chart: Der Dow Jones notiert aktuell auf dem Niveau vom September 2006. Dabei hat er in einem Rutsch das März-Tief, das Januar-Crash-Tief und - etwas weniger wichtig - das 2006er Hoch unterboten. Und wirkliche psychologische Unterstützung ist erst bei der 11.000er Marke zu finden.

Meine defensive Haltung in den letzten Wochen (ich riet Ihnen mehrfach dazu ihr Pulver trocken zu halten) hat sich nun als „wirklich" richtig bestätigt. Insbesondere nach den letzten Tagen der Unentschlossenheit (ein Doji nach dem anderen) war eher mit einem Einbruch als einem Ausbruch nach oben zu rechnen, wobei Miss Börse in den USA meines Erachtens ein wenig übertrieben hat.


Viel Erfolg an der Börse

Ihr

 

Tom Firley

von
Tom Firley
Tom Firley

Tom Firley ist einer der anerkanntesten Börsenexperten und Charttechniker Deutschlands. Tausende Privatanleger profitieren täglich von seinem Investors Daily.

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