Dow Jones: 9000 bleibt Dreh- und Angelpunkt
Tom Firley in Investors Daily Update
vom 8. Januar 2009, 10:30 Uhr
Liebe Leser,
wie gestern bereits berichtet: die 9.000er Marke bleibt aktuell der Dreh- und Angelpunkt im Dow Jones Industrial.
Allerdings entfernte sich der Dow am gestrigen schwachen Handelstag von dieser Marke. Mit einem Minus von 245 Punkten (minus 2,72 %) schloss der Dow bei 8.769 Punkten, der marktbreite US-Index S&P verlor 3% auf 906 Punkte und beim Nasdaq 100 waren es minus 2,82 % auf 1.238 Punkte.
Schauen wir kurz auf den Dow Jones-Chart
Der Dow Jones - aktuell ein El Dorado für Trader. Auf den ersten kurzfristigen Blick wird deutlich, dass die Bullen in der Schlacht um die 9.000 gestern eine (wichtige) Schlappe erleiden mussten. Umso gewichtiger wird dieser Verlust, wenn Sie die drei Kerzen der Vortage betrachten (rot eingekreist). An diesen drei Tagen rankten sich die intraday-Verläufe um eben die genannte 9.000er Marke, wenn auch unter relativ geringen Umsätzen. Ein Abprallen der Kurse ist also in diesem Fall umso bearisher zu werten.
20-Tage-GD und 50-Tage-GD
Betrachten Sie in diesem Zusammenhang auch die beiden Gleitenden Durchschnitte (GD) im Chart. Der rote Verlauf ist der 20-Tage-GD, der blaue Verlauf repräsentiert den 50-Tage-GD.
Es erscheint logisch, dass das kürzliche Überwinden des kürzeren GD (20 Tage) über den längeren GD (50 Tage) zunächst einmal positiv zu werten ist. Allerdings erscheint es ebenso logisch, dass ein Rebreak (also ein erneuter Bruch in die Gegenrichtung) als negativ zu werten sei. In dieser Konstellation würde sich dann logischerweise der erste Bruch als Fehlsignal erweisen. Einen simplen Schritt weiter gedacht:
