Diese Region erlebt einen Blitzstart ins Börsenjahr 2012
Daniel Wihelmi in Profit Radar
vom 16. Januar 2012, 19:00 Uhr
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Der DAX hat wahrlich einen tollen Start ins neue Börsenjahr hingelegt. Doch möchte Ihre Aufmerksamkeit auch auf eine andere Region lenken, die in 2012 ebenfalls einen Blitzstart erwische, und die derzeit niemand beachtet: Asien. Kein Wunder: Das vergangene Jahr war für Asien-Investoren sehr schwer.
Viele Märkte verloren über zwanzig Prozent an Wert. China war völlig out. Der japanische Markt konnte sich nie von der Zwillingskatastrophe und dem Fukushima-Desaster erholten. Australien wurde durch die sinkenden Rohstoffpreise ebenso belastet wie durch die Angst um einen Nachfragerückgang aufgrund des sinkenden Weltwirtschaftswachstums.
Kurz und knapp: Bis auf ganz wenige Ausnahmen (Indonesien oder die Philippinen) durchlebten die asiatischen Märkte in 2011 eine schlimme Baisse. Die Börsenstimmung für Asien ist am Tiefpunkt. Aber wie Sie wissen, bieten genau diese Situationen die besten Investmentchancen.
Deshalb stellen wir gerade eine neue Taipan-Spezialausgabe zum Thema „Asien" fertig. Denn Sie kennen die alte Börsenweisheit: „Kaufe, wenn alle anderen verkaufen". Dieser antizyklische Investmentansatz hat uns bei Taipan über nun mehr als 15 Jahre immer wieder und wieder große Gewinne beschert.
So haben wir in Indien, von wo Herr Michler gerade erst von seiner jüngsten Asien-Reise zurückgekehrt ist, eine hoch spannende Empfehlung für Sie. Der indische Aktienmarkt gehörte in Asien zu den größten Enttäuschungen in 2011. Im vergangenen Jahr verlor der Sensex 30 Index satte -24,6%.
Spannende antizyklische Investmentchancen in Indien
Damit war Indien eine der schlechtesten Börsen überhaupt im asiatischen Raum. Zum Vergleich: Der DAX verlor in 2011, was viele Börsianer als „Horrorjahr" beschreiben, rund 15%. Keine Frage: Das BRIC-Land ist derzeit völlig „out". Wo liest man jetzt noch was über Investments in Indien?
Nirgendwo. Keiner spricht mehr über Indien. Doch genau das ist die Zeit, wenn Sie investieren sollten. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) des indischen Marktes liegt nach dem Einbruch 2011 zwischen 11 bis 12. Das ist im historischen Vergleich eine attraktive Bewertung.
Traditionell wird der indische Aktienmarkt mit einer KGV-Bewertungsspanne zwischen 12 bis 18 gehandelt. Wir befinden uns derzeit also am alleruntersten Ende der historischen Bewertungen. Für langfristige Investoren ist das ein klares antizyklisches Signal. Natürlich hat diese günstige Bewertung einen Grund.
Indien hat Probleme (darauf gehe ich im nächsten Profit Radar näher ein). Aber Fakt ist auch: Es gibt aber einige ausgewählte Sektoren, die auch in den kommenden Jahren rasante Wachstumsraten aufweisen werden. Und zwar weitgehend unabhängig von den Problemen, die Indien derzeit erlebt.
An oberster Stelle steht der Infrastruktursektor. Laut den neuen Schätzungen der indischen Regierung muss1,0 Billionen USD (mit einem „B", nicht einem „M") in den kommenden 5 Jahren in Infrastruktur investieren werden, um das angepeilte Wachstum von 10% pro Jahr zu erreichen.
Das ist fast eine Verdoppelung der Ausgaben der vergangenen 5 Jahre (rund 524 Milliarden USD). Im indischen Infrastruktursektor befinden wir uns genau jetzt im goldenen Zeitalter. Deshalb kommt unsere brandneue Indien-Empfehlung aus diesem Sektor. Mehr in der nächsten Ausgabe.
Have a successful day,
Ihr
Daniel Wilhelmi