Diese „Cocooning“-Aktie macht dicke Gewinne in der Krise
Daniel Wilhelmi in Profit Radar
vom 4. März 2009, 19:00 Uhr
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Dies ist die letzte Ausgabe der Mini-Serie zu dem neuen Wirtschaftstrend „Cocooning". Letztes Mal hatte ich Ihnen ja im Vergleich der DVD-Verleih-Unternehmen Netflix und Blockbuster aufgezeigt, dass sich das Smart Money bereits zu dem „Cocooning"-Trend positioniert.
Das basiert jedoch nicht nur auf Zukunftsperspektiven, sondern hat bereits heute fundamentale Gründe: Schauen wir uns die nun langsam auslaufende Berichtssaison zum 4. Quartal und dem Gesamtjahr 2008 an. Die meisten Unternehmen mussten grottenschlechte Zahlen bekannt geben. Teilweise wurden sogar die schon reduzierten Analystenschätzungen trotzdem noch mal verfehlt.
Es gab nur sehr wenige Firmen, die positiv überraschen konnten. Ein High Tech-Unternehmen, das besonders positiv heraus stach, war ausgerechnet der Online-Einzelhändler Amazon.com - und dieses Unternehmen ist seines Zeichens einer der Blue Chips des neuen „Cocooning"-Trends.
Das Internet-Urgestein konnte absolut überzeugende Zahlen vorlegen, mit denen die Analystenschätzungen sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn deutlich übertroffen wurden. Dabei konnte Amazon.com bei den Zahlen sogar Firmenrekorde vermelden. Wie häufig hören wir das noch dieser Tage?
Aufgrund eines Rekord-Weihnachtsgeschäftes erwirtschaftete der größte Online-Einzelhändler der Welt im vierten Quartal 2008, das für die meisten Firmen das schlimmste Quartal in 2008 war, einen Umsatzanstieg von über 18% Prozent auf 6,7 Mrd. USD.