Daniel Wilhelmi ist als langjähriger Börsenjournalist aus Printmedien, zahlreichen Vorträgen und dem TV, z.B. „3sat-Börse“ oder „heute-journal“, bekannt.
Daniel Wilhelmi in Profit Radar
vom
Eines ist nach den ersten Handelswochen in 2010 klar: Einfach wird das neue Börsenjahr nicht werden. Kein Wunder: In 2009 sind DAX und Dow Jones um zwanzig Prozent angestiegen. Die Emerging Markets legten sogar um das vier- bis fünffache zu und wiesen Indexsteigerungen von siebzig, achtzig und sogar über einhundert Prozent auf.
Viele Aktien sind daher nicht mehr günstig bewertet.
Das Motto für 2010 wird deshalb lauten: Unternehmensentwicklungen und Volkswirtschaften müssen nach der Rallye 2009 nun die Vorschusslorbeeren mit ementsprechenden Entwicklugnen rechtfertigen. Aber diesbzeüglich sehen sich die Börsianer weiterhin großen Unsicherheiten und Risiken gegenüber: Auch wenn diese Rezession überstanden scheint, so stellt sich doch die Frage, wie sich die Wirtschaften, vor allem in den westlichen Ländern, entwickeln, wenn die Konjunkturprogramme auslaufen?
Gleichzeitig sind die Wirtschaftsdaten, vor allem aus dem wichtigen US-Arbeitsmarkt, nur gemischt. Zudem entdecken die Amerikaner das Sparen: Zum ersten Mal seit Jahren war nach einer Neujahrs-Umfrage in den USA das „Sparen" unter Amerikanern der Top-Vorsatz für 2010 - noch vor dem ewigen Spitzenreiter „Abnehmen".
Kein ideales Szenario für die Rückkehr des US-Konsumenten. Wie finden sich da die besten Chancen an den Börsen?