Die Zyklen der Immobilienpreise
Steve Sjuggerud in Kapitalschutz Akte zum Thema Kapitalschutz
vom 26. Januar 2012, 07:30 Uhr
ENL5454
Auch die Immobilienpreise bewegen sich in Wellen, wie die Zinsen. Zyklen" ist wahrscheinlich ein besseres Wort, um das zu beschreiben.
Der Boden von diesem Zyklus ist am Immobilienmarkt eine Depression. Diese ist normalerweise durch niedrige Preise charakterisiert, außerdem gibt es keine neuen Bauten, hohe Leerstände, niedrige Mieten etc. Schließlich hat diese Depression ihren Boden erreicht, wenn man Dinge hört wie Niemand wird mit Immobilien jemals wieder Geld verdienen."
Dann materialisiert sich merkwürdigerweise aus dem Nichts eine ERHOLUNG. Die Preise fallen nicht mehr. Die Mieten auch nicht. Die Leerstände verringern sich. Aber es gibt noch keine neuen Bauten.
Dann kommt wieder Optimismus auf, und es gibt einen BOOM. Es gibt zahlreiche Neubauten. Die Preise und Mieten steigen rapide. Man weiß, dass das Topp erreicht ist, wenn jeder denkt, dass Immobilien eine sichere Sache" sind.
Dann kommt aus dem Nichts der ABSCHWUNG. Es gibt auf einmal zu viele Neubauten, und die Renditen, die man mit Immobilien erzielen kann, beginnen zu schrumpfen.
Dann beginnt es wieder von vorne. Es ist erstaunlich, wieviel davon mit gesundem Menschenverstand zu erklären ist. Und dennoch scheint sich dieselbe Abfolge alle 4 bis 6 Jahre abzuspielen.
Meine Empfehlungen für Sie, wenn Sie am US-Immobilienmarkt tätig sein wollen, sind deswegen so einfach wie sinnvoll:
Regel Nummer 1: Zahlen Sie nicht zuviel
Regel Nummer 2: Stellen Sie sich nicht gegen den Zinstrend
Regel Nummer 3: Stellen Sie sich nicht gegen den Preistrend
Bitte beachten Sie zu dem Thema auch meinen folgenden Beitrag, "Wie Sie mit Immobilien Geld verdienen können".
Zum ersten Teil von: „Inflation als Enteignung des kleinen Mannes“