Die Zentralbank eilt zur Rettung
Bill Bonner in Kapitalschutz Akte zum Thema Kapitalschutz
vom 13. Mai 2008 07:30 Uhr
ENL5454
Am vergangenen Montag las man in der New York Times einen Beitrag, der mit den Worten begann: „Die Zentralbank leitet Schritte ein, um die knappen Kredite zu lockern“.
Ein damit verwandter Artikel – in der LA Times – berichtete, dass die Krise am minderwertigen Kreditmarkt jetzt auf die Refinanzierungen zur Bargeldabschöpfung, auf die Anlageimmobilien und auf die Ferienhäuser übergreift.
Aber die Zentralbank eilt zur Rettung. Zwei Tage nachdem sie die Zinssätze auf 2% gesenkt hatte, gab die Bank unter Ben Bernanke bekannt – ohne Fanfaren, hoffend, dass es nicht beachtet würde – dass man Kreditkartenschulden, Bildungskredite und sogar Kredite auf Autos als Sicherheiten akzeptieren würde.
Bildungskredite werden an den privaten Märkten mit Nachlässen von ungefähr 25% getradet. Aber die Zentralbank nimmt sie zum vollen Wert… und verlangt nur 2% für den Kredit, ungefähr die Hälfte der Rate der offiziellen Verbraucherpreisinflation. Wie will man so eine Bank führen, fragen Sie sich jetzt vielleicht. Aber keine Sorge…
Die Blase ist leck geschlagen… und die Zentralbank tut alles, was sie kann, um sie weiterhin aufzublasen.
ähnliche Beiträge:
weitere Ausgaben von
Kapitalschutz Akte
weitere Artikel dieser Ausgabe:
Freitag, 25. Mai 2012
Donnerstag, 24. Mai 2012
Mittwoch, 23. Mai 2012
alle AusgabenBörsenbrief: Sicheres Geld
Der exklusive Börsendienst, der Ihr Vermögen zuverlässig schützt
Klicken Sie hier für weitere Informationen zu Börsenbrief: Sicheres Geld