Die Wirtschaft wird schwächer
Bill Bonner in Kapitalschutz Akte zum Thema Kapitalschutz
vom 21. Oktober 2008, 07:30 Uhr
ENL5454
Die schlechte Nachricht ist, dass die Wirtschaft auch weiterhin schwächer wird. Sie ist bereits jetzt ein wenig so, wie Kartoffelpüree. Schon sehr bald wird sie wie Kartoffelsuppe sein.
Die Zentralbank von Philadelphia hat beispielweise einen Indikator für die allgemeine wirtschaftliche Gesundheit. Ende vergangener Woche stellte ein Bericht den geringsten Wert in 18 Jahren fest. Und die New York Times sagt, dass Hauspreise noch während des gesamten Jahres 2009 weiter fallen könnten.
Vergessen Sie nicht, Häuser sind keine Investitionen. Sie sind Verbrauchsgüter... langfristige Verbrauchsgüter. Sie bedeuten, mit anderen Worten, Ausgaben und sind keine Gewinnerzeuger. Da sie auf der Ausgabenseite stehen - wie Autos oder Pfannekuchenmischungen - müssen sie für die Verbraucher bezahlbar bleiben. Und das soll heißen, dass ein durchschnittliches Haus innerhalb der Spanne des durchschnittlichen Haushalts eines Hauskäufers bleiben müssen. Meiner Berechnung nach bedeutet das, dass die Preise vermutlich gegenüber den Preisen zum Gipfel 2007 um 30-40% einbrechen müssen. Bislang haben sie nur die Hälfte dieses Weges zurückgelegt.