Die Welt schaut auf Südafrika
Daniel Wilhelmi in Profit Radar
vom 16. Juni 2010, 19:00 Uhr
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Es ist Juni 2010. Das kann nur eine Sache bedeuten: Fußball-WM! Natürlich bin ich schon im WM-Fieber. Meine jüngste Anschaffung: MM-Schololadenbonbons in Schwarz-Rot-Gold-Farben. Großartig. Der Juni/Juli wird fraglos ein Fest werden.
Nun rückt also Südafrika in den Mittelpunkt der Welt. Deshalb möchte ich auf Afrikas Aushängeschild im Rahmen des Profit Radar genauer eingehen. Für Börsianer ist Südafrika die erste Adresse in Afrika. Und auch wenn das von der Börsenseite her durchaus Sinn macht, bin ich alles andere als ein Südafrika-Fan.
Ja, ich gehe sogar soweit zu sagen: Bis auf einige interessante Blue Chips, die aber dann geschäftlich in ganz Afrika oder sogar global aktiv sind, muss man Südafrika nicht haben. Aber eines nach dem anderen. Fangen wir erst mal allgemein mit Südafrika an.
Südafrika gilt als "Das Tor zu Afrika".
Die Führungsrolle Südafrikas basiert vor allem auf zwei Entwicklungen: Durch die Abschaffung der Apartheid erhielt Südafrika besonders viel internationale Unterstützung und Wirtschaftshilfen. Nicht ganz ohne Eigennutz der ausländischen Firmen, denn (und hier sind wir dann direkt bei dem zweiten Grund) Südafrika ist gesegnet mit Rohstoffen, vor allem im Bereich der Edelmetalle.