Die Welt des Geldes ist wenigstens nicht tödlich
Bill Bonner in Kapitalschutz Akte zum Thema Kapitalschutz
vom 21. April 2011, 07:30 Uhr
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Die meiste Aufmerksamkeit gebe ich dem, was in der Welt des Geldes vor sich geht. Sowohl die Politik als auch die Welt des Geldes sind oft absurd und unterhaltsam. Aber die Welt des Geldes ist nicht tödlich...da kann man lachen, ohne zu riskieren, dass auf einen geschossen wird. Auch in dem Bereich Finanzen lagen die USA im Zeitraum 2000 bis 2010 so weit vor allen anderen Volkswirtschaften, dass sie selbst ihr eigener Feind werden mussten. Sowohl in der Wirtschaft als auch im Krieg kämpften die Amerikaner, um zu verlieren.
So kam es dann auch, dass die kleine Rezession des Jahres 2001 eine dramatische und praktisch selbstmörderische Antwort erhielt. Alan Greenspans Fed senkte damals die Leitzinsen auf ein Niveau unter der Inflationsrate, und ließ sie da. Das bedeutete, das Geld kostenlos" verliehen wurde. Die Bush-Administration hat auch noch fiskalische Stimulierungen genutzt, mit desaströsen Auswirkungen. Denn der Haushaltsüberschuss der Clinton-Jahre verwandelte sich so in ein großes und wachsendes Defizit. Alles zusammengenommen war das die stärkste staatliche Intervention, die man sich nur vorstellen kann.
Das hatte Auswirkungen. Aber nicht solche, die vernünftige Menschen haben möchten. Die neuen Stimulierungen wirkten sich bei diversen Anlageklassen aus. Das Geld floss in Aktien, Rohstoffe, und (besonders wichtig) Immobilien. Da Hypotheken so leicht verfügbar waren, hob der US-Immobilienmarkt ab, und er stieg in den fünf Jahren bis 2007 ungefähr doppelt so schnell wie das Bruttoinlandsprodukt.
Bald begannen normale Hausbesitzer ihre Zimmer als eine Art automatische Geldmaschine zu sehen. Sie glaubten, dass sie einfach ihre Hypotheken erhöhen konnten, weil sie das ja verdient hatten" mit ihren Häusern, um das Geld auszugeben. Warum nicht? Der Wert des Hauses wäre im nächsten Jahr sicher noch höher. Auf dem Höhepunkt der Immobilienblase waren sogar Trailer" eine Million Dollar und mehr wert, manche kauften Häuser und verkauften sie, bevor sie überhaupt fertig gebaut waren, mit Gewinn, und Hausbesitzer verdienten" mit dem Anstieg des Preises für ihr Haus mehr als mit ihrem normalen Vollzeit-Arbeitsplatz.
Natürlich konnte das nicht lange gut gehen. Es kam zu einem abrupten Ende, als der Boden durchbrach, im Jahr 2007. In den nächsten Monaten verschwand das gewonnene Vermögen der Hausbesitzer. Die Hypothekenschulden blieben allerdings. Selbst heute, rund drei Jahre später, haben rund ein Viertel der US-Hausbesitzer eine Hypothekenlast, die den Wert ihres Hauses übertrifft. Und die Immobilienpreise fallen immer noch.
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Tommy Rasmussen (21.04. 2011 09:39 Uhr):
"Die Welt des Geldes ist wenigstens nicht tödlich" Doch: 1862: Präsident Lincoln fängt an, den Gegenwert von §450,000,000 an Amerikanischer Währung zu drucken. Diese Banknoten sind auf der Rückseite in grüner Farbe gedruckt, um sie von den anderen Banknoten in Umlauf zu unterscheiden, und werden deshalb „Greenbacks" (Grüne Rückseite) genannt. 1865: Präsident Lincoln wird angeschossen, stirbt 2 Monate später an den Verletzungen. 1963: Am 4. Juni unterzeichnet Präsident John F. Kennedy (der 35ste Präsident der Vereinigten Staaten von 1961 – 1963) die Executive Order 11110, welche der Regierung der Vereinigten Staaten das Recht zurückgibt, Währung zu emittieren, ohne dass es durch die von Rothschild kontrollierte Federal Reserve gehen muss. Weniger als 6 Monate später am 22. November wird Präsident Kennedy ermordet. Immer das Gleiche seit 1694: Phase 1: Inflation. Da nun das Geld des gemeinen Bürgers weniger wert ist, muss er zur Bank gehen, um für ein Darlehen zu bitten, dass er sein Geschäft führen kann etc.. Phase 2: Wenn die (private!!!) Zentralbank zufrieden ist, dass es genügend Bürger mit Schulden gibt da draussen, dann wird die Bank den Geldzufluss verringern, indem sie keine Darlehen offeriert. Phase 3: Zurückzusitzen und warten, bis die Leute genug verschuldet sind, um sie bankrott erklären zu lassen, was wiederum der Bank erlaubt, von Ihnen wirkliche Werte für Pfennige zu beschlagnahmen, Geschäfte und Wohneigentum etc.
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